Unsere Hilfe in El Salvador

Unsere Teams arbeiten in Stadtteilen von San Salvador und Soyapango, die von grassierender Gewalt betroffen sind. Wir leisten basismedizinische und psychologische Hilfe für Betroffene.

Aktuelle Informationen zu unserem Einsatz aufgrund der Coronavirus-Pandemie finden Sie hier.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

El Salvador gehört zu den Ländern mit der höchsten Mordrate weltweit. In der Hauptstadt San Salvador stellten die Behörden die Gesundheitsversorgung in sogenannten `roten Zonen´ aufgrund von Gewalt und Drohungen ein. 2019 gelang es unserem Team, sechs Gesundheitskomitees in San Salvador sowie in Soyapango, einer nahegelegenen Stadt, zu gründen. Diese Komitees kooperierten direkt mit den Behörden für die Gesundheitsversorgung.

Infolge unserer Aufklärungsarbeit in den Gemeinden entwickelten die Gesundheitskomitees Aktivitäten, die zu gesundheitsförderlichem Verhalten anregten. Dazu gehörten z. B. die Desinfektion von Wasser, Hygienekampagnen, die Prävention von durch Mücken übertragene Krankheiten und Erste-Hilfe-Trainings.

In Kooperation mit den Behörden erhielten wir Zugang zu Gemeinden, die als gefährlich galten. Das Team konnte die sexuelle und reproduktive Gesundheitsversorgung, Impfungen sowie psychologische Hilfe wiederaufnehmen. In Soyapango gelang es, mehrere Hundert Patient*innen mit Rettungswagen in eine Klinik zu bringen.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1983 Hilfe in El Salvador an.