Unsere Hilfe in Simbabwe

Nach Naturkatastrophen sind Menschen in entlegenen Gebieten Simbabwes häufig nur schwer zu erreichen. So z.B. nach dem Wirbelsturm im März 2019, von dem neben Simbabwe noch weitere Länders Südost-Afrikas betroffen waren.

Aktuelle Informationen zu unserem Einsatz aufgrund der Covid-19-Pandemie finden Sie hier.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 13.000 Impfungen gegen humane Papillomviren für Mädchen

In einem Vorort der Hauptstadt Harare leisteten wir 2019 sexuelle und reproduktive Gesundheitsversorgung für Jugendliche in einer Klinik. Da es in der Stadt häufiger zu Ausbrüchen von Cholera und Typhus kam, unterstützten wir die Menschen bei der Bohrung ihrer eigenen Wasserstellen. Zudem entwickelten wir ein Toolkit zur Umweltgesundheit, um sauberes Trinkwasser zu garantieren, und nahmen an einer Typhus-Impfkampagne teil.

In der Provinz Manicaland behandelten wir chronische Krankheiten in ländlichen Kliniken und boten medizinische und psychologische Hilfe für die Opfer eines Zyklons an. In der Provinz Masvingo testeten wir Frauen in sechs Kliniken auf Gebärmutterhalskrebs und impften junge Mädchen gegen humane Papillomviren. Im September übergaben wir nach drei Jahren unser HIV-/Tuberkuloseprojekt im Bezirk Mwenezi an die Behörden. In Beitbridge leisteten wir in einem Aufnahmezentrum medizinische Hilfe für Migrant*innen, die aus einem Lager in Südafrika zurückgekehrt waren.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals im Jahr 2000 Hilfe in Simbabwe an.