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Unser Leitbild

In mehr als 70 Ländern arbeiten Menschen aus rund 150 Ländern in den medizinischen Nothilfeprojekten für Ärzte ohne Grenzen. Die meisten unserer Mitarbeiter*innen kommen aus den Projektländern und arbeiten im eigenen Land. Gleichzeitig entsenden wir Kolleg*innen aus anderen Ländern in die Projekte, darunter auch Mitarbeiter*innen aus Deutschland.

Auch die Finanzierung der Projekte funktioniert als internationale Zusammenarbeit. Die deutsche Sektion von Ärzte ohne Grenzen hat dabei einen wachsenden Anteil. Wir sehen uns in der Verantwortung, den Bedarf an medizinischer Nothilfe weltweit nach besten Kräften zu unterstützen.

Unsere Leitsätze

Ärzte ohne Grenzen Deutschland trägt dazu bei, medizinische Hilfe für Menschen in Not zu leisten und ihr Leid zu lindern – ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, politischen und religiösen Überzeugungen sowie ihres Geschlechts. Die Hilfe orientiert sich allein an den Bedürfnissen der Notleidenden.

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Hebamme untersucht Schwangere in Sierra Leone
Eine schwangere Frau in Sierra Leone wird von unserer Hebamme behandelt. Diese konnte mit Hilfe eines Stipendiums von Ärzte ohne Grenzen ihr Diplom erwerben.
©Peter Bräunig

Ärzte ohne Grenzen geht davon aus, dass die Zukunft der humanitären Hilfe vor allem durch die Folgen von Naturkatastrophen und durch von Menschen verursachte Krisen geprägt sein wird. Es steht zu befürchten, dass die Konflikte komplexer und die Ressourcen knapper werden, und die Bereitschaft zu helfen dadurch abnimmt.

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Ostafrika Sudan Frau mit Korb
Hochwasser und Heuschreckenplagen haben 2020 viele Teile Ostafrikas heimgesucht. In Äthiopien gab es die historisch schlimmste Flut. (Archivbild aus dem Sudan).

Ärzte ohne Grenzen Deutschland verpflichtet sich, einen substanziellen Beitrag zu einem wachsenden internationalen Netzwerk von Médecins Sans Frontières/Ärzte ohne Grenzen zu leisten. Jenseits von nationalen Interessen wollen wir durch eine effiziente Koordination der Aktivitäten sowie durch die Nutzung von Synergien und medizinischen Innovationen auf die Bedürfnisse der Menschen in Not optimal reagieren können.

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Arbeit an Prothese aus 3-D-Drucker
Medizinische und technische Innovationen sind wichtig für unsere Arbeit. Hier bearbeitet eine Mitarbeiterin in Jordanien eine Prothese aus dem 3-D-Drucker.
©Elisa Oddone

Ärzte ohne Grenzen Deutschland leistet einen wachsenden finanziellen und personellen Beitrag für die Hilfe für Menschen in Not. Gleichzeitig stellt das Berichten über die Situation in unseren Projekten einen zentralen Bestandteil unserer Arbeit dar. Wir machen es uns zur Aufgabe, die humanitäre Debatte in Deutschland sowie das Verständnis für die humanitären Prinzipien zu stärken.

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Frau am Podium beim Humanitären Kongress
Gemeinsam mit anderen Organisationen veranstalten wir den jährlich stattfindenden Humanitarian Congress.
©Barbara Sigge/MSF

Unsere Arbeitskultur

Wir setzen uns für den respektvollen Umgang mit Menschen ein und verstehen uns als verantwortungsvolle Arbeitgeber*in. Wir tolerieren keinerlei Form von Missbrauch und Diskriminierung einschließlich Machtmissbrauch und Belästigung. Gleiches gilt für rassistische Diskriminierung. Eine diverse, inklusive, anti-rassistische und für alle sichere Organisation zu sein, ist unser Ziel. Wir sind uns bewusst, dass dies ein Prozess ist, an dem wir kontinuierlich arbeiten müssen. Wir veröffentlichen jährlich in einem Bericht, welche Beschwerden uns über unsere Meldemechanismen erreicht haben und wie wir damit umgegangen sind. Gleichzeitig machen wir an dieser Stelle transparent, welche Maßnahmen es bei uns gibt, um Patient*innen und Mitarbeitende zu schützen.

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Ocean Viking: Geretteter Mann zeigt Herz
Unsere Patient*innen und unsere Mitarbeiter*innen kommen aus verschiedenen Kulturen. So ist das auch bei unseren Mittelmeereinsätzen. Hier zeigt ein aus Seenot geretteter Mann seine Freude.
©MSF/Hannah Wallace Bowman