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Als Stiftung helfen

Ihre Stiftung für Menschen in Not

In der medizinisch-humanitären Nothilfe und der Förderung des Gesundheitswesens können wir gemeinsam viel bewegen. Auch wenn Sie sich mit Ihrer Stiftung anderen Zwecken verschrieben haben, wie zum Beispiel der Hilfe für Kinder und Jugendliche oder der Förderung von Forschung und Wissenschaft, finden Sie mit uns gemeinsam ein konkretes Projekt, das Sie gezielt fördern können. Sprechen Sie uns gerne an!

Sofern es Ihre Satzung erlaubt, freuen wir uns sehr, wenn Sie die weltweite medizinisch-humanitäre Hilfe von Ärzte ohne Grenzen mit einer freien Zuwendung unterstützen. Damit können wir schnell und unkompliziert helfen, wo immer wir am dringendsten gebraucht werden.

Ihre Ansprechpartnerinnen

Wir stehen Ihnen gerne für alle Fragen rund um Ihr Engagement zur Verfügung.

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Clara Aparicio
- Stiftungspartnerschaften
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Anja Hunsinger
- Stiftungspartnerschaften

Das sagen unsere Stiftungspartner

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Dr. Gregor SIebenkotten, Vorstand der Tereska-Stiftung

"Ich arbeite über die Tereska-Stiftung seit langem mit Ärzte ohne Grenzen zusammen, seit 2014 fördern wir deren Tuberkulose-Projekte. Dabei bin ich nach wie vor sehr beeindruckt von der Kombination aus Idealismus und anpackender Professionalität. Besonders wichtig ist mir zudem, dass sich Ärzte ohne Grenzen für einen leichten Zugang zu Medikamenten einsetzt. Denn auch das gehört zur Nothilfe."

Dr. Gregor Siebenkotten, Vorstand der Tereska-Stiftung
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Klaus Konrad, Klaus und Gertrud Conrad-Stiftung

"Nach dem Motto 'Helfen, wo es wichtig und notwendig erscheint' haben meine Frau und ich im Jahr 2000 die 'Klaus und Gertrud Conrad-Stiftung' gegründet. Über die Stiftung engagieren wir uns für Ärzte ohne Grenzen, die Menschen in Not ungeachtet ihrer Herkunft, Religion oder politischen Überzeugung medizinisch helfen. Wir haben allen Respekt vor den Teams, die tagtäglich versuchen, Not zu lindern und Leben zu retten."

Klaus Conrad von der Klaus und Gertrud Conrad-Stiftung
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Porträt Beate Spiegel, Geschäftsführerin Klaus Tschira Stiftung

"Wir freuen uns sehr, dass wir die wertvolle Arbeit von Ärzte ohne Grenzen seit Jahren unterstützen können. Ihr Einsatz ist in Pandemie-Zeiten wichtiger denn je. Wir sind gut informiert und tauschen uns persönlich mit Verantwortlichen von Ärzte ohne Grenzen aus. Wir sind uns sicher, dass das Geld dort Gutes bewirkt, wo es gebraucht wird."

Beate Spiegel, Geschäftsführerin der Klaus Tschira Stiftung

Was unsere Partnerschaft ausmacht

Wir sind mit allen behördlichen Anforderungen vertraut, die Ihre Stiftung erfüllen muss, und pflegen die Partnerschaft mit Ihnen individuell und zuverlässig. Es ist uns wichtig, Sie regelmäßig und transparent darüber zu informieren, wofür wir Ihre Zuwendung verwenden und wie sie wirkt. Unter anderem erhalten Sie von uns:

  • unseren Jahres- und Finanzbericht entweder per Post oder auf Wunsch per E-Mail. Im Jahresbericht enthalten ist u.a. unser ausführlicher Jahresabschluss inkl. Finanzbericht.
  • einen Projektbericht: Bei Bedarf berichten wir im Falle einer zweckgebundenen Förderung einmal jährlich zum Fortschitt des Projekts.
  • Einladungen zu Veranstaltungen in Ihrer Nähe: Expert*innen, die mit Ärzte ohne Grenzen im Einsatz waren, berichten Ihnen in kleinem Kreis über unsere Arbeit. (Hinweis zur Coronavirus-Pandemie: Aktuell finden all unsere Veranstaltungen sofern möglich digital statt.)
  • eine Zuwendungsbestätigung: Zeitnah nach Erhalt Ihres Förderbetrages senden wir Ihnen eine Zuwendungsbestätigung (auf Wunsch auch als Sammelbestätigung zu Beginn des Folgejahres).

     

Bankverbindung für Ihre Zuwendung

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Ärzte ohne Grenzen e.V.
Ggf. Verwendungszweck
(falls eine projektbezogene Förderung vereinbart wurde)

IBAN: DE34 3702 0500 0009 8098 09
BIC: BFSWDE33XXX
Bank für Sozialwirtschaft

Beispiele für eine zweckgebundene Förderung

Hier zeigen wir Ihnen Beispielprojekte die in der Vergangenheit von Förderstiftungen unterstützt wurden. Bitte kommen Sie auf uns zu, wenn Sie sich eine solche spezifische Projektförderung wünschen. Gemeinsam können wir Projekte finden, die zu Ihrem Stiftungszweck passen.

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Ärztin behandelt jungen Patienten auf Masernstation

In der Zentralafrikanischen Republik tobt seit Jahren ein verheerender Konflikt. Eines der größten Krankenhäuser des Landes befindet sich in der Stadt Bossangoa. Von der Notaufnahme über die Kinderstation bis zu psychologischer Hilfe leisten wir dort umfassende medizinische Hilfe. In der Malaria-Saison errichten wir Zelte mit Betten für schwer kranke, oft auch mangelernährte Kinder. Die Klinik übergeben wir an das Gesundheitsministerium um in der Region verstärkt an der Malaria-Prophylaxe zu arbeiten.

Gesundheitsversorgung in der Zentralafrikanischen Republik
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Rohingya-Geflüchtetencamps Kutupalong, Bangladesch

In Bangladesch leben 900.000 aus Myanmar vertriebene Rohingya in prekären Bedingungen. In ihrem aus Holz, Blech und Plastikplanen errichteten Lager fehlen sanitäre Anlagen, sauberes Wasser und ein funktionierendes Abwassersystem, deshalb breiten sich ansteckende Krankheiten aus. Als ein Hauptakteur für medizinische Hilfe sind wir an zehn Standorten in Cox’s Bazar präsent – unter anderem mit einem Krankenhaus, einem großen Gesundheitszentrum und fünf Wasserverteilzentren. Wir leisten psychologische Hilfe und informieren auch über Familienplanung.

Familienplanung und Hilfe im größten Flüchtlingslager der Welt
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Comiczeichnung Gynäkologin schneidet Faden

In unserer Klinik in Chost in Afghanistan werden mehr Kinder geboren als in jedem anderen Projekt von Ärzte ohne Grenzen. Rund 280 Afghaninnen arbeiten hier, das Projekt ist damit der größte Arbeitgeber für Frauen in der Region. Internationale Mitarbeiter*innen unterstützen das einheimische Personal. Sie bilden ihre afghanischen Kolleg*innen weiter und bieten bei komplizierten Fällen Unterstützung an. Mittlerweile sind die Hebammen sehr gut geschult. Sie können viele Geburten allein bewältigen, bei denen in Deutschland Ärzt*innen anwesend wären.

Weiterbildungen in einem umkämpften Land
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Silvia Márquez mit Kindern im Südsudan

Im Südsudan brach 2013 ein Bürgerkrieg aus, bis heute hält die Gewalt an. Laut UN gibt es dort ca. 19.000 Kindersoldaten. Ärzte ohne Grenzen unterstützt freigelassene, ehemalige Kindersoldaten – gemeinsam mit Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen – bei ihrer Wiedereingliederung. Die Kinder, ein Drittel von ihnen Mädchen, sind zwischen zehn und 19 Jahren alt. Viele leiden an einem Trauma, weil sie Gewalttaten gesehen, erfahren oder selbst begangen haben. Unsere Teams unterstützen sie durch medizinische und psychologische Konsultationen.

Hilfe für Kinder im Krieg

Hinweis: Aufgrund unserer Werte und Prinzipien nehmen wir aus einigen Branchen keine Spenden an. Dazu zählen unter anderem die Waffen- und Rüstungsindustrie, Rohstoffförderung (Erdgas, Erdöl, Gold, Diamanten), Tabakindustrie sowie pharmazeutische Forschung und Arzneimittelherstellung. Dies gilt auch für Stiftungen und Vereine, die den oben genannten Branchen nahestehen oder zuzuordnen sind.

Sollten Sie unsicher sein, ob Ärzte ohne Grenzen Spenden von Ihrem Unternehmen, Ihrem Verein oder Ihrer Stiftung annehmen kann, melden Sie sich bitte vor einer Spende bei uns. Vielen Dank!

Zustiftungen an die Ärzte ohne Grenzen Stiftung

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie sich für eine Zustiftung in unsere Ärzte ohne Grenzen Stiftung interessieren. Unsere Stiftung besteht seit 2003 und ist seitdem als gemeinnützig anerkannt. Eine Zustiftung ist ab 5.000 Euro möglich. Wir beraten Sie gern.

TÜV Zertifikat DZI Spendensiegel Initiative Transparente Zivilgesellschaft
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Tortendiagramm Verwendung der Spendengelder im Jahr 2020: 89,7 % Humanitäre Hilfsprojekte und Témoignage, 2,0 % Allgemeine Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit, 8,3 % Spendenverwaltung und -werbung
Mitarbeiter untersucht Kind mit Kopfverletzung

Dank privater Spenden konnten wir im Jahr 2020:

  • 9.904.200 ambulante Konsultationen abhalten
  • 2.690.600 Patient*innen wegen Malaria behandeln
  • 1.008.500 Impfungen gegen Masern verabreichen
  • 306.800 Geburten begleiten
  • 117.600 chirurgische Eingriffe vornehmen