Unsere Hilfe in Ägypten

Wir leisten in Ägypten medizinische und psychologische Hilfe für Migranti*innen und Geflüchtete (Archivbild).

Unsere Aktivitäten im Überblick

  • 8.600 psychologische Einzelgespräche
  • 16.400 ambulante Sprechstunden

Nach Angaben des UN-Flüchtlingshochkommissariats lebten Ende Dezember mehr als 250.000 Geflüchtete und Asylsuchende in Ägypten. Die meisten von ihnen stammten aus Syrien. In unserem Projekt in Kairo stellten wir für diese Zielgruppe medizinische und psychologische Hilfe, sexuelle und reproduktive Gesundheitsversorgung, Physiotherapie und soziale Unterstützung zur Verfügung. 2019 konzentrierten wir uns darauf, Patient*innen zu versorgen, die zuvor misshandelt worden waren oder körperliche Gewalt erfahren hatten.

Zudem verstärkten wir unsere Kooperation mit der Zivilgesellschaft, der Regierung, wichtigen Anbietern medizinischer Hilfe und akademischen Institutionen, um Gewalt gegen Frauen zu thematisieren. So organisierten wir zum Jahresende eine Konferenz zur sexuellen und genderbasierten Gewalt und möglichen Hilfsangeboten. Außerdem setzten wir ein medizinisches und psychologisches Unterstützungsteam ein, das Partnerorganisationen dabei half, umfassende Hilfe für Überlebende sexueller Gewalt anzubieten. Wir boten unsere Unterstützung in sieben Kliniken in Alexandria und im Großraum Kairo an.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 2010 Hilfe in Ägypten an.