Afghanistan: Gesundheitsversorgung am Limit
Viele Menschen haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Das afghanische Gesundheitssystem ist weitgehend abhängig von ausländischen Geldern. Mit dem Regierungswechsel im August 2021 fiel die Finanzierung bereits geringer aus, mit der Streichung vor allem US-amerikanischer Gelder und der Abwicklung von USAID verschärft sich der Versorgungsmangel. Nach Angaben der WHO mussten mehr als 400 Gesundheitseinrichtungen infolgedessen ihre Arbeit einstellen.
Die Situation für Frauen verschlechtert sich weiter. Restriktive Verordnungen verdrängen sie aus dem öffentlichen und beruflichen Leben – mit weitreichenden Folgen für die Gesundheit von Frauen und Kindern. Zum Beispiel dürfen Frauen nur mit männlichem Vormund reisen. Das Bildungsverbot für Mädchen ab etwa 12 Jahren erhöht zusätzlich das Risiko für einen Mangel an weiblichen Mitarbeitenden im Gesundheitswesen.
Deshalb leisten wir weiterhin lebenswichtige medizinische Hilfe mit besonderem Schwerpunkt auf Frauen und Kindern.
So helfen wir
Gesundheitsversorgung für Mütter und Kinder
Tuberkulose
Unfallchirurgie
Mangelernährung
Afghanistan: Die Not wächst besonders für Frauen und Kinder
So können Sie helfen
Wir bieten Ihnen vielseitige Möglichkeiten, unsere humanitäre Arbeit zu unterstützen.
Zuletzt aktualisiert am 17.8.2026