Unsere Hilfe in Uganda

Seit 2016 versorgen unsere Teams sudanesische Geflüchtete im Norden des Landes. Hunderttausende flohen vor gewaltsamen Konflikten in das Nachbarland Uganda, wo sie in einem der größten Flüchtlingscamps der Welt leben.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 44.400 ambulante Sprechstunden
  • 15.100 psychologische Einzelgespräche
  • 7.050 Behandlungen mit antiretroviralen Medikamenten
  • 1.320 Behandlungen infolge sexueller Gewalt

Unser HIV-Programm in Arua fokussierte auf die Behandlung von Kindern, Jugendlichen und Patient*innen im fortgeschrittenen Stadium oder mit einer hohen Viruslast. Im Bezirk Kasese boten wir den Fischergemeinden nahe der Seen George und Edward eine HIV-Versorgung an, ermöglichten Tests und vereinfachten den Medikamenten-Nachschub. In der Klinik für Jugendliche in Kasese  boten wir eine sexuelle und reproduktive Gesundheitsversorgung an, behandelten Überlebende sexueller und genderbasierter Gewalt und ermöglichten sichere Abtreibungen.

Im Norden Ugandas arbeiteten unsere Teams seit 2016 in Lagern für sudanesische Geflüchtete. 2019 konzentrierten wir uns auf die medizinische und psychologische Versorgung von Überlebenden sexueller und genderbasierter Gewalt in der Siedlung Omugo und ermöglichten sichere Abtreibungen. Wir unterstützten zudem die nationalen Gesundheitsbehörden dabei, den Ebola-Reaktionsplan zu verbessern. In den Bezirken, die an die Demokratische Republik Kongo grenzten, errichteten wir Ebola-Behandlungszentren. 2019 wurden allerdings nur drei Ebola-Fälle bestätigt.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1986 Hilfe in Uganda an.