Unsere Hilfe in Honduras

Unsere Mitarbeiter*innen während der Dengue-Fieber-Epidemie, die Im Februar 2019 ausgebrochen war. Mit der Zeit konnten wir helfen die Fälle zu reduzieren, bis wir nach acht Monaten den Dengue-Einsatz beendeten.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 43.500 ambulante Sprechstunden
  • 5.170 psychologische Einzelgespräche
  • 350 Behandlungen infolge sexueller Gewalt

In der Hauptstadt Tegucigalpa leisteten unsere Teams umfangreiche medizinische Hilfe für Überlebende körperlicher und sexueller Gewalt. Sie behandelten Vergewaltigungsopfer und verabreichten ihnen eine Prophylaxe, um eine HIV- und Hepatitis B-Infektion zu verhindern. Zudem versorgten sie Patient*innen, die unter anderen sexuell übertragbaren Krankheiten wie Syphilis litten. Die Teams stellten auch Beratung, Gruppentherapie und psychologische Erste Hilfe zur Verfügung.

In Choloma boten wir in einer Mutter-Kind-Klinik Geburtshilfe, Familienplanung, Schwangerenvor- und -nachsorge sowie psychologische Hilfe nach körperlicher oder sexueller Gewalt an.  Auf nationaler Ebene setzten wir uns weiterhin für eine umfassende medizinische Hilfe für Überlebende sexueller Gewalt in Honduras ein, wo Notfallverhütung noch immer verboten ist.

Im Norden des Landes bekämpften wir acht Monate lang eine Dengue-Fieber-Epidemie im Bundesstaat Cortés. Zudem entsandten wir ein Team in vier Kliniken nach Choloma, um Dengue-Fieber-Patient*innen zu versorgen, die nicht stationär aufgenommen werden mussten.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1974 Hilfe in Honduras an.