Unsere Hilfe in Somalia

Mehrere Länder in Ostafrika waren 2019 von schweren Überschwemmungen betroffen. Unsere Hilfe in Somalia umfasst u.a. die Versorgung von Vertriebenen, die den Fluten ausgesetzt sind.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 111.700 ambulante Sprechstunden
  • 3.000 Aufnahmen von Kindern in ambulante Ernährungsprogramme
  • 2.600 Entbindungen
  • 57 Neubehandlungen von Tuberkulose

Die Sterblichkeitsrate während der Schwangerschaft und Geburt gehört in Somalia zu den höchsten weltweit. Mit unseren medizinischen Programmen konzentrierten wir uns 2019 in Somalia und Somaliland auf Geburtshilfe, Pädiatrie, Notaufnahmen, Ernährungshilfe sowie die Diagnose und Behandlung von Tuberkulose (TB). Zudem betreuten wir mobile Kliniken, um Vertriebene zu versorgen.

In Baidoa unterstützten wir die Geburtshilfe und die pädiatrische Station im Krankenhaus. In Galkayo-Nord unterstützten wir das Mudug-Regionalkrankenhaus und betreuten mobile Kliniken für Vertriebene. Ende 2019 nahmen wir die Arbeit im Krankenhaus in Galkayo-Süd auf.

Außerdem halfen wir bei Geburten und komplizierten Schwangerschaften im Krankenhaus Las Anod, einer Stadt in Somaliland. Im Krankenhaus in Hargeisa eröffneten wir ein Tuberkuloseprojekt zur Behandlung von resistenten Tuberkuloseformen und kooperierten mit TB-Zentren in Burao, Berbera und Borama.

Wir versorgten mangelernährte Kinder in Galkayo und Las Anod und halfen nach Überschwemmungen im Bundesstaat Hirshabelle.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1979 Hilfe in Somalia an.