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Wo wir arbeiten

Unsere Hilfe in Somalia

  • 59.1
    Jahre im Durchschnitt.
    In Deutschland: 83.7 Jahre
  • 55.7
    Jahre im Durchschnitt.
    In Deutschland: 78.9 Jahre
  • 115
    Mitarbeiter*innen waren für uns im Einsatz.
  • 14.8
    Millionen Euro haben wir für unsere Hilfe vor Ort aufgewendet.

Quellen: UNDESA (2019a), MSF International Activity Report 2020

Unsere Hilfe in Somalia und Somaliland im Jahr 2020 

  • 121.483 ambulante Konsultationen 

  • 7192 Kinder in ambulanten Ernährungsprogrammen   

  • 7393 Entbindungen 

  • 39 Neubehandlungen für resistente Tuberkulose 

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1986 Hilfe in Somalia an. 

Große Risiken für Frauen und Kinder

Die humanitäre Lage in Somalia und Somaliland verschlechterte sich erneut durch die Covid-19-Pandemie: Die Mangelernährungsraten bei Kindern waren erschreckend hoch, die Sterblichkeitsraten von Frauen und Kindern während oder bei der Geburt gehörten zu den höchsten weltweit. Durch gewaltsame Konflikte und Naturkatastrophen lebten zudem 2,6 Millionen Menschen als Vertriebene im Land. Trotz der Pandemie gelang es uns, die meisten Projekte aufrechtzuerhalten, wie Geburtshilfe, Kinderheilkunde, Notaufnahmen, Ernährungsaktivitäten oder die Diagnose und Behandlung von Tuberkulose. 

Bekämpfung von Tuberkulose

In Somaliland, wo Tuberkulose besonders grassiert, unterstützten wir die Diagnose und Behandlung von Patient*innen mit resistenten Tuberkuloseformen in einem Krankenhaus in Hargeisa und in drei regionalen Kliniken. Außerdem versorgten wir die Menschen nach Überflutungen, einem Wirbelsturm oder nach einem Cholera-Ausbruch.

 

29.07.2021

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