Unsere Hilfe in Bangladesch

Der 10 Monate alte Atiuallah wird in unserer Klinik in Kutupalong gegen Masern und Mangelernährung behandelt. Atiullah wurde im Füchtlingscamp in Cox's Bazar geboren, wo Geflüchtete von humanitärer Hilfe abhängig sind.

Aktuelle Informationen zu unserem Einsatz aufgrund der Coronavirus-Pandemie finden Sie hier.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

Im Jahr 2019 konzentrierten wir uns darauf, die medizinische und psychologische Versorgung im größten Flüchtlingslager weltweit zu verbessern. Rund eine Million Rohingya lebten in Cox´s Bazar in überfüllten Bambushütten, vollständig abhängig von humanitärer Hilfe. Krankheiten wie Masern, akuter wässriger Durchfall oder Diphtherie, die leicht vermieden werden könnten, waren ein ständiges Gesundheitsrisiko für die Flüchtlinge. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit war die Versorgung von Müttern und Kindern in unseren Geburtshilfekliniken: Zunehmend mehr Frauen entbanden in unseren Gesundheitszentren.

Zum Jahresende betreuten wir drei Krankenhäuser, drei Kliniken, einen Gesundheitsposten, zwei fachmedizinische Zentren und vier Einrichtungen für die Versorgung möglicher Infektionskrankheiten. Auch psychologische Hilfe spielte eine große Rolle.

In Kamrangirchar, einem Stadtviertel von Dhaka mit Hunderten kleiner Betriebe, betreuten wir ein arbeitsmedizinisches Gesundheitsprogramm. Wir hielten Tausende Sprechstunden ab, starteten eine neue mobile Klinik, nahmen Schwangerschaftsberatungen vor und halfen bei Entbindungen.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1985 Hilfe in Bangladesch an.