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Unsere Hilfe im Libanon

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Die Situation im Libanon

Im Zuge massiver Angriffe und sogenannter Evakuierungsanordnungen der israelischen Armee, die trotz einer offiziellen Waffenruhe weitergehen, mussten mehr als 1 Million Menschen in verschiedenen Landesteilen Libanons fliehen – unter anderem im Süden des Landes, im südlichen Beirut sowie in der Bekaa-Ebene. Die Vertriebenen brauchen dringend sichere Unterkünfte, sauberes Wasser, Hilfsgüter wie Matratzen, Decken und Hygieneartikel sowie medizinische und psychologische Versorgung. Die meisten Gesundheitseinrichtungen sind überlastet. Der Bedarf nach humanitärer und medizinischer Hilfe ist enorm. Anhaltende Angriffe auf die medizinische Versorgung selbst verschärfen die Lage. 

Bereits vor der aktuellen Eskalation konnte das libanesische Gesundheitssystem oft keine grundlegende medizinische Versorgung gewährleisten. Infolge politischer und wirtschaftlicher Krisen sowie internationaler Mittelkürzungen leben mehr als 80 Prozent der Menschen im Libanon in Armut. Darunter sind mehr als 1,5 Millionen Geflüchtete aus Syrien und den Palästinensischen Gebieten.  

So helfen wir im Libanon

Wir haben einen landesweiten Notfalleinsatz gestartet. Mobile Teams sind u.a. im Süden, in Beirut, in der Bekaa-Ebene, im Libanongebirge und in Akkar unterwegs. Zudem unterstützen wir Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen in der Chirurgie und Notfallversorgung von Patient*innen sowie mit Material und Treibstoff. 

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    Mir war klar: Das ist eine Bombe. Und ich betete sofort, dass ich nicht mein Augenlicht nicht verlieren würde.

    Jamila*, Krankenpflegerin, die bei Angriffen nahe des Dschabal-Amel-Krankenhauses verletzt wurde 

    *Der Name wurde zum Schutz ihrer Identität geändert.

     

    zuletzt aktualisiert: 11. Juni 2026

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