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Wo wir arbeiten

Unsere Hilfe in der Ukraine

  • 76.8
    Jahre im Durchschnitt.
    In Deutschland: 83.7 Jahre
  • 67.1
    Jahre im Durchschnitt.
    In Deutschland: 78.9 Jahre
  • 170
    Mitarbeiter*innen waren für uns im Einsatz.
  • 7.5
    Millionen Euro haben wir für unsere Hilfe vor Ort aufgewendet.

Quellen: UNDESA (2019a), MSF International Activity Report 2019

Unsere Hilfe in der Ukraine 2019

  • 19.900 ambulante Sprechstunden
  • 5.440 psychologische Einzelgespräche
  • 510 Neubehandlungen wegen Hepatitis C
  • 110 Neubehandlungen wegen resistenter Tuberkulose

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1999 Hilfe in der Ukraine an.

Fünf Jahre lang versorgten wir Menschen, die nahe der Frontlinie im Osten der Ukraine lebten, mit medizinischer und psychologischer Hilfe. Da die öffentlichen Einrichtungen im Konfliktgebiet ihre Arbeit allmählich wiederaufnahmen, überwiesen wir all unsere Patient*innen bis Ende 2019 an diese Akteure.

In Mykolaiv unterstützten wir die Behörden bei der Diagnose und Behandlung von Patient*innen mit Hepatitis C. Wir behandelten sie mit sofort wirksamen antiviralen Medikamenten. 2019 boten wir auch psychologische Hilfe und Gesundheitsaufklärung an, was die Therapietreue erhöhte und die Stigmatisierung und Diskriminierung verringerte. Dieser Therapieansatz führte zu einer Heilungsrate von 97,4 Prozent.

In Zythomyr betreuten wir in Kooperation mit den Behörden ein Forschungsprojekt, um nachzuweisen, dass resistente Tuberkulose in der Ukraine wirksam behandelt werden kann. Es schloss eine verlässliche Diagnostik, psychologische und soziale Hilfe sowie neue, wirksame und oral einzunehmende Medikamente mit weniger Nebenwirkungen ein.

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