Die aktuelle humanitäre Situation im Tschad: Flucht, Gewalt und Klimafolgen
Seit Kriegsbeginn im benachbarten Sudan sind mehr als 1 Million Menschen in den Tschad geflohen. Viele Geflüchtete tragen auf der Flucht und durch den Konflikt schwere körperliche und seelische Verletzungen davon. Im Zufluchtsland fehlen Wasser, Nahrung, Unterkünfte, Sanitäranlagen und Moskitonetze – lebenswichtige Schutzmaßnahmen gegen Krankheiten. Auch das tschadische Gesundheitssystem ist überlastet. Wiederkehrende Kämpfe zwischen Regierungstruppen und bewaffneten Milizen verschärfen die Lage.
Hinzu kommen die Folgen der Klimakrise: Dürren, verheerende Überschwemmungen und extreme Hitze zerstören Ernten und erschweren den Zugang zu sauberem Trinkwasser. Mangelernährung steigt, und Krankheiten wie Cholera, Diphtherie oder Malaria treten wiederkehrend auf. Viele Menschen können sich lebensrettende Behandlungen nicht leisten: Etwa 8 von 19 Millionen Einwohner*innen im Tschad leben unterhalb der Armutsgrenze.
So helfen wir im Tschad
Im Osten des Tschads: Zwischen Flucht und Überleben
Zuletzt aktualisiert: 19.10.2026
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