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Wo wir arbeiten

Unsere Hilfe in Kamerun

  • 60.6
    Jahre im Durchschnitt.
    In Deutschland: 83.7 Jahre
  • 58
    Jahre im Durchschnitt.
    In Deutschland: 78.9 Jahre
  • 658
    Mitarbeiter*innen waren für uns im Einsatz.
  • 20.9
    Millionen Euro haben wir für unsere Hilfe vor Ort aufgewendet.

Quellen: UNDESA (2019a), MSF International Activity Report 2020

Unsere Hilfe in Kamerun im Jahr 2020 

  • 137.200 Malaria-Behandlungen 
  • 6.930 chirurgische Eingriffe 
  • 3.150 Behandlungen aufgrund absichtlicher körperlicher Gewalt 
  • 39.200 Cholera-Impfungen 

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1984 Hilfe in Kamerun an. 

Gewalt, Flucht und Vertreibung im Westen

2020 kam es wiederholt zu Gewaltausbrüchen, die vor allem in den Regionen Nordwest und Südwest zur Vertreibung Hunderttausender Menschen führte. Wir unterstützten 30 Krankenhäuser und Kliniken. Unsere Gesundheitshelfer*innen hielten mehr als 150.000 ambulante Konsultationen ab. Im Dezember mussten wir unsere Aktivitäten in der Region Nordwest auf Weisung der Behörden einstellen.

Bewaffnete Kämpfe und Nahrungsmittelunsicherheit im Norden 

In der Region Far North verstärkte sich die Unsicherheit durch ständige gewaltsame Auseinandersetzungen. Dorthin fliehen auch Menschen, die von Gewalt in ihrer Heimat Nigeria betroffen sind. Die Menschen in der Region sind von den Auswirkungen unvorhersehbaren klimatischen Veränderungen betroffen, die die Ernteerträge unsicher werden lassen. Wir starteten ein neues Gesundheitsprojekt in Kolofata und boten in Mora chirurgische Hilfe an.

Zudem reagierten wir an mehreren Orten auf den Ausbruch von Cholera und unterstützen die Behörden bei der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie.  

 

29.07.2021

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