Unsere Hilfe in Tadschikistan

Ein wichtiger Teil der Präventionsarbeit gegen die Verbreitung von Tuberkulose ist das reguläre Screening von Kontaktpersonen der Patient*innen. Hier überprüft unsere Mitarbeiterin die Mutter eines TB-Patienten.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

Kinder sind sehr anfällig für Tuberkulose, und ihre Erkrankung ist schwer zu diagnostizieren und zu behandeln. Wir unterstützten die Behörden 2019 dabei, Kinder mit resistenter Tuberkulose und ihre Familien in der Hauptstadt Duschanbé zu versorgen. Wir verfolgten dabei einen innovativen und patient*innenzentrierten Ansatz, der neue Medikamente einschloss, kürzere Behandlungsregime vorsah und die Therapietreue unterstützte.

Im Bezirk Kulob setzten wir unsere medizinischen HIV-Aktivitäten fort und konzentrierten uns auch hier auf die pädiatrische HIV-Versorgung sowie auf Infektionen, die Kinder sich erst im Krankenhaus zugezogen haben. Zudem testeten wir Schulkinder in Duschanbé und Kolob auf HIV. In einigen Fällen behandelten wir neu infizierte Kinder mit antiretroviralen Medikamenten. Unsere Aktivitäten in Kulob haben wir 2020 bereits an die Behörden zu übergeben.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1997 Hilfe in Tadschikistan an.