Unsere Hilfe in Indonesien

Wir verteilen Hygienekits an Menschen, die vor dem Tsunami im Dezember 2018 fliehen mussten. Auf diese Weise versorgen Haushalte von Geflüchteten mit Seife, Zahnpasta, Handtüchern und mehr.

Aktuelle Informationen zu unserem Einsatz aufgrund der Covid-19-Pandemie finden Sie hier.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 180 Vorsorgesprechstunden für Schwangere
  • 150 Nachsorgesprechstunden für Schwangere

Unsere Gesundheitsprogramme für Erwachsene in den Provinzen Banten und Jakarta konzentrierten sich auf die Schwangerenvor- und nachsorge von Mädchen und jungen Müttern. Dafür bauten wir ein Netzwerk von lokalen Gemeinden, Schulen und Gesundheitsanbietern auf. Wir unterstützten das lokale Gesundheitspersonal durch Mentoring und Training. Zudem entsandten wir Personal, das Aufklärungsaktivitäten für Teenager und Eltern in den Dörfern oder in einem von uns betreuten Jugendzentrum in Saung Rhino in der Provinz Banten anbot.

Indonesien ist Teil des Pazifischen Feuerrings und anfällig für Naturkatastrophen. Nach unseren Erfahrungen mit drei Naturkatastrophen im Jahr 2018 kooperierten wir mit der indonesischen Behörde für Katastrophenmanagement und boten technische Unterstützung sowie Hilfe bei der Entwicklung eines nationalen Katastrophenreaktionsplans an. Zudem setzten wir bis April unsere medizinische und psychologische Hilfe nach dem Tsunami in der Sundastraße fort, einer Meerenge zwischen den indonesischen Inseln Sumatra und Java.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1995 Hilfe in Indonesien an.