Unsere Hilfe in Belgien

Migrant*innen, Geflüchtete und Asylsuchende vor dem humanitären Zentrum in Brüssel, wo wir mit anderen Organisationen psychosoziale Hilfe anbieten.

Aktuelle Informationen zu unserem Einsatz aufgrund der Coronavirus-Pandemie in Belgien finden Sie hier.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

Ärzte ohne Grenzen betreute 2019 gemeinsam mit sechs anderen Organisationen ein humanitäres Zentrum in Brüssel, in dem Migrant*innen und Asylsuchende zahlreiche Dienstleistungen erhielten, die sonst nirgendwo so zur Verfügung gestellt wurden. Dies schloss medizinische und psychologische Hilfe sowie sozial-juristische Beratung, einen Familien-Suchdienst und die Vergabe von Kleidung ein. Mehrere Tausend Besucher*innen profitierten 2019 von diesem Angebot.

Der Fokus unserer Teams lag auf psychologischer Hilfe: So führten sie 2019 vor allem psychologische Einzelgespräche. Die meisten Patient*innen waren Männer aus dem Sudan, aus Äthiopien und Eritrea. Zudem boten wir fachpsychologische Hilfe für diejenigen an, die unter schwereren Störungen litten.

Nachdem wir unsere Aktivitäten in zahlreichen Aufnahmezentren in Belgien im Dezember 2018 beendet hatten, teilten wir 2019 unsere psychosozialen und psychologischen Erfahrungen mit anderen Organisationen. Ziel war es, den Zugang zu psychosozialer Unterstützung für gefährdete Migrant*innen und Asylsuchende zu verbessern.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1987 Hilfe in Belgien an.