Belgien: Flüchtlinge brauchen unsere Hilfe

Im Rahmen unserer Hilfe in Belgien haben wir 2017 psychosoziale Hilfe für Migranten und Flüchtlinge in einem Projekt unweit vom Maximilien-Park in Brüssel angeboten.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

Ärzte ohne Grenzen entwickelte im Jahr 2017 diverse Aktivitäten in Belgien: Flüchtlinge und Migranten benötigten vor allem psychosoziale Hilfe.

Die Hilfe in Belgien für Flüchtlinge im Einzelnen (Auszug):

  • Ärzte ohne Grenzen leistete psychosoziale Unterstützung in Belgien: Flüchtlinge und Migranten in drei Aufnahmezentren und in mehreren individuellen Unterkünften in Charleroi und Roeselare konnten Beratung und Psychoedukation in Anspruch nehmen. Die Teams boten zudem kulturelle Informationen sowie soziale Unterstützung und Freizeit-Aktivitäten an. Personen mit schweren psychischen Symptomen wurden bei Bedarf an Fachkräfte überwiesen. Ärzte ohne Grenzen hielt 525 psychologische Einzelgespräche mit Migranten und Flüchtlingen in Belgien ab. Zusätzlich erreichte das Team 446 Personen durch Gruppenaktivitäten.
  • Im September 2017 startete Ärzte ohne Grenzen ein neues Projekt in der Nähe des Maximilien-Parks in Brüssel. Ziel war es, den Migranten und Flüchtlingen, die sich auf der Durchreise durch Belgien befanden, psychologische Hilfe anzubieten. Diese Beratungen fanden in einem humanitären Zentrum statt, das von sechs Organisationen betrieben wurde. Das Angebot umfasste ein vollständiges Hilfspaket, einschließlich medizinischer Hilfe, Kontaktverfolgung und Rechtsberatung. In den ersten drei Monaten des Projektes hielten die Teams 140 psychologische Gespräche ab. Davon profitierten vor allem männliche Flüchtlinge in Belgien, die aus Ländern wie dem Sudan, Äthiopien und Eritrea kamen.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 2017 Hilfe in Belgien für Flüchtlinge an.