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Unsere Hilfe in Haiti

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Meine Spende wird dort eingesetzt, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird.

Die aktuelle Situation in Haiti

Nach einem tödlichen Angriff auf einen unserer Patienten in Port-au-Prince am 15. Dezember stellen wir alle Aktivitäten im Notfallzentrum Turgeau auf unbestimmte Zeit ein. Das Risiko für unsere Mitarbeitenden und Patient*innen müssen wir neu bewerten. In allen anderen Einrichtungen bieten wir weiterhin kostenlose medizinische Versorgung an, wie zum Beispiel im Krankenhaus in Cité Soleil und Tabarre. Unsere mobilen Teams arbeiten weiterhin in verschiedenen Stadtvierteln der Hauptstadt und in Camps für Vertriebene.  

Wir rufen alle bewaffneten Akteure dazu auf, medizinische Arbeit und Akteur*innen zu respektieren und Krankenwagen und Krankenhäuser sowie medizinisches Personal und Patient*innen nicht anzugreifen 

So helfen wir

Insgesamt arbeiten wir in Haiti gegenwärtig in sieben Projekten in Port-au-Prince, im Süden des Landes und in Artibonite.  

  • Wir behandeln Menschen gegen Cholera in vier Behandlungszentren in der Hauptstadt Port-au-Prince. 
  • Wir versorgen Menschen, die in Unfällen oder der anhaltenden Gewalt verletzt worden sind, und behandeln Patient*innen mit Verbrennungen.  
  • Wir unterstützen Überlebende sexualisierter Gewalt medizinisch, psychologisch und sozial. 
  • Wir ermöglichen Schwangeren chirurgische Eingriffe bei komplizierten Geburten und leisten Früh- und Neugeborenenversorgung. 
  • Wir leisten medizinische Hilfe im Bereich sexueller Gesundheit. 

Zuletzt aktualisiert: 18.12.2023

Warum wir in Haiti helfen

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Marie Amonise Pierre Louis ist Gesundheitsberaterin bei Ärzte ohne Grenzen und klärt hier über Hygienemaßnahmen auf
Aufklärung über Megaphon - Marie Amonise Pierre Louis arbeitet als Gesundheitsberaterin in Baradères, Haiti. Auch hier waren die Folgen des Erdbebens 2021 deutlich zu spüren.
© Pierre Michel Jean | K2D

Seit der Ermordung des Präsidenten Jovenel Moïse im Juli 2021 und dem Erdbeben, das im August den Süden Haitis erschütterte, verschärft sich die schwere politische, soziale und wirtschaftliche Krise im Land. Für die Menschen in Haiti ist es sehr schwierig, medizinische Hilfe zu bekommen. Die politische und wirtschaftliche Krise des Landes geht einher mit Gewalt. Vor allem in der Hauptstadt Port-au-Prince kämpfen Gangs um Stadtgebiete, was für die Bewohner*innen schlimme Auswirkungen hat. Das Gesundheitspersonal leidet unter ausfallenden Gehältern und ist Ziel von Angriffen. Angesichts der schwierigen Situation für die Menschen, haben wir in Haiti umfangreiche Projekte.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals im Jahr 1991 Hilfe in Haiti an.

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Patient*innen bei der Phyisiotherapie in unserem Unfallkrankenhaus in Port-au-Prince
In unserem Unfallkrankenhaus in Port-au-Prince behandeln wir Menschen, die bei Unfällen oder durch Gewalt lebensbedrohlich verletzt worden sind.
© Guillaume Binet/MYOP

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Jetzt reinhören in unseren Podcast: Wenn die Welt wackelt – Erdbeben und Gewalt in Haiti

In dieser Folge unseres Podcasts "Notaufnahme" geht es um unsere Arbeit in Haiti. Erdbeben, Stromausfälle und soziales Chaos prägen den Alltag. Christina Böhrer, Kommunikationsexpertin von Ärzte ohne Grenzen, gibt in dieser Folge einen Einblick in ihren Einsatz in Port-au-Prince. Wie veränderte sich das Leben nach den Erdbeben in Haiti und welchen Herausforderungen steht das Team gegenüber, um medizinische Hilfe aufrechtzuerhalten?