Venezuela: Erdbeben inmitten einer Gesundheitskrise
Mehr als anderthalb Monate nach den beiden Erdbeben vom 24. Juni, bei denen über 6.300 Menschen starben, sind die Menschen in La Guaira und Caracas weiterhin mit einer schweren psychischen Belastung konfrontiert. Trauer, Vertreibung und das verlorene Sicherheitsgefühl im eigenen Zuhause prägen ihren Alltag. Psychische Gesundheitsversorgung ist in solchen Katastrophen kein Luxus, sondern eine grundlegende Unterstützung, um Leid zu lindern und den Betroffenen zu helfen, nach der Katastrophe wieder ein Leben in Würde aufzubauen.
Die Erdbeben trafen ein Land, dessen Gesundheitssystem bereits stark geschwächt war. Mehr als 25 Jahre autoritäre Herrschaft, Sanktionen und internationale Isolation haben das staatliche Gesundheitssystem zusammenbrechen lassen. Viele Menschen haben keinen Zugang zu ausreichender medizinischer Versorgung, Medikamenten oder funktionierenden Gesundheitszentren oder Kliniken.
So helfen wir
Menschen im Erdbebengebiet behandeln
Wasser und Sanitärversorgung sichern
Medizinisch versorgen
Hilfe für die indigene Bevölkerung
So können Sie helfen
Wir bieten Ihnen vielseitige Möglichkeiten, unsere humanitäre Arbeit zu unterstützen.