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Wo wir arbeiten

Unsere Hilfe in Südafrika

  • 67.7
    Jahre im Durchschnitt.
    In Deutschland: 83.7 Jahre
  • 60.7
    Jahre im Durchschnitt.
    In Deutschland: 78.9 Jahre
  • 254
    Mitarbeiter*innen waren für uns im Einsatz.
  • 20
    Millionen Euro haben wir für unsere Hilfe vor Ort aufgewendet.

Quellen: UNDESA (2019a), MSF International Activity Report 2020

Unsere Hilfe in Südafrika im Jahr 2020 

  • 18.407 Behandlungen mit antiretroviralen Medikamenten der ersten Therapielinie 

  • 862 Neubehandlungen gegen Tuberkulose 

  • 318 Behandlungen aufgrund sexueller Gewalt 

  • 238 Aufnahmen von Covid-19-Patient*innen 

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1986 Hilfe in Südafrika an. 

Sexuelle Gewalt gegen Frauen

Aufgrund der Verflechtung von kolonialgeschichtlicher und heutiger struktureller Gewalt, wirtschaftlicher Not und traditionellen Geschlechterdynamiken gibt es in Südafrika ein hohes Risiko von sexualisierter Gewalt. Wir stellten unser Projekt gegen sexuelle Gewalt im Platin-Gürtel, einer Bergbauregion des Landes, während der Covid-19-Pandemie  auf Telefonberatung um. Zudem stellten wir dort für die Überlebenden den Transport in Kliniken sicher. In Eshowe und Khayelitsha behandelten wir weiterhin HIV- und Tuberkulose-Patient*innen und garantierten chronisch Kranken die Versorgung mit Medikamenten. In zahlreichen Unterkünften für Obdachlose in Tshwane und Johannesburg leisteten wir zudem medizinische und psychologische Unterstützung. 

Covid-19-Angebote

In Khayelitshsa errichteten wir eine provisorische Klinik mit 60-Betten in einer Sporthalle und behandelten moderat erkrankte Covid-19-Patient*innen und schwere Fälle. Während der zweiten Welle unterstützten wir Covid-19-Stationen in sieben Krankenhäusern in drei Provinzen. 

 

29.07.2021