Unsere Hilfe in Südafrika

Unsere Mitarbeiterin Celiwe Dlamini stattet einer Tuberkulose-Patientin einen Hausbesuch in Mbongolwane ab. Die Region ist das Epizentrum der HIV und TB-Epidemie im Land. Wir helfen mit verschiedenen Programmen.

Aktuelle Informationen zu unserem Einsatz aufgrund der Covid-19-Pandemie finden Sie hier.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 68.990 Patient*innen in antiretroviraler Behandlung
  • 1.282 Neubehandlungen von Tuberkulose
  • 489 Behandlungen infolge sexueller Gewalt

Unsere Teams setzten 2019 das umfassende HIV/Tuberkulose-Projekt im Bezirk King Cetshwayo, Provinz KwaZulu-Natal, fort. Gleichzeitig ermutigten wir Patient*innen im städtischen Armenviertel Khayelitsa, ihre Behandlung wiederaufzunehmen. In Khayelitsa und Eshowe boten wir insbesondere jungen Leuten eine präventive HIV-Behandlung an und entwickelten diverse HIV-Screening-Strategien, wie z. B. die Verteilung von mehr als 30.000 oralen Selbsttests.

Wir unterstützten zudem zwei Studien, „TB PRACTEAL“ und „Stop-TB“, deren Ziel es ist, kürzere, weniger giftige und wirksamere Behandlungsregime für multiresistente Tuberkulose zu entwickeln.

2019 übergaben wir zwei unserer vier Kliniken, die wir im Platinminen-Gürtel eröffnet hatten, um Überlebenden sexueller Gewalt eine umfassende medizinische und psychische Behandlung zu ermöglichen. In Tshwane boten wir Migrant*innen, Geflüchteten und Asylsuchenden medizinische und psychologische Hilfe an, da sie kaum Zugang zum Gesundheitssystem hatten. Gleichzeitig setzten wir uns nachdrücklich dafür ein, dass überlebenswichtige Medikamente im Land erhältlich wurden.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1986 Hilfe in Südafrika an.