Direkt zum Inhalt
Wo wir arbeiten

Unsere Hilfe in der Zentralafrikanischen Republik

  • 55.5
    Jahre im Durchschnitt.
    In Deutschland: 83.7 Jahre
  • 51.1
    Jahre im Durchschnitt.
    In Deutschland: 78.9 Jahre
  • 2927
    Mitarbeiter*innen waren für uns im Einsatz.
  • 68.5
    Millionen Euro haben wir für unsere Hilfe vor Ort aufgewendet.

Quellen: UNDESA (2019a), MSF International Activity Report 2020

Unsere Hilfe in der Zentralafrikanischen Republik im Jahr 2020 

  • 129.300 Masern-Impfungen nach einem Ausbruch 
  • 534.500 Malaria-Behandlungen 
  • 766.900 ambulante Sprechstunden 
  • 77.900 stationäre Aufnahmen 
  • 8.710 chirurgische Eingriffe 
  • 19.500 Entbindungen 
  • 5.820 Behandlungen mit antiretroviralen Medikamenten der ersten Therapielinie 
  • 3.470 Behandlungen gegen sexuelle Gewalt 

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1997 Hilfe in der Zentralafrikanischen Republik an. 

Ausbruch von Masern und Malaria 

In diesem krisengeschüttelten Land lebt dreiviertel der Menschen unterhalb der Armutsgrenze.  Unsere Arbeit in der Zentralafrikanischen Republik ist daher umfangreich. So unterstützten wir beispielsweise die Behörden bei einer Masern-Impfkampagne in sieben Gesundheitsbezirken landesweit und behandelten die erkrankten Kinder, auch gegen Mangelernährung. In Batangafo und Bossangoa starteten wir vorbeugende Malaria-Behandlungen für Schwangere und Kinder zwischen Juli und Oktober. In der Hauptstadt Bangui weiteten wir die Geburtshilfe aus und eröffneten ein Zentrum für Überlebende sexueller Gewalt. Zudem starteten wir dort ein HIV-Projekt. 

Gewalt und Instabilität 

Zum Jahresende verschlechterte sich aufgrund der bevorstehenden Wahlen die Sicherheits- und humanitäre Lage im Land. Wir unterstützten die Gesundheitsbehörden, indem wir mobile Kliniken und Medikamente anboten, Hilfsgüter verteilten oder Wasser- und Sanitäraktivitäten betrieben.   

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Jetzt spenden