Unsere Hilfe in der Zentralafrikanischen Republik

Ein Säugling wird vor der Impfung mit Vitamin A versorgt. Die Teilnahme an einer Massenimpfkampagne im Land war ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit 2019.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 967.000 ambulante Sprechstunden
  • 69.400 stationäre Aufnahmen
  • 612.700 Malariabehandlungen
  • 9.700 chirurgische Eingriffe
  • 18.600 Entbindungen
  • 4.140 HIV-Behandlungen
  • 4.260 Behandlungen infolge sexueller Gewalt

Trotz der großen Unsicherheit im Land betreuten wir 2019 zwölf Projekte für Vertriebene in sechs Präfekturen und in der Hauptstadt Bangui. Die Teams unterstützten in Kliniken die Notaufnahmen, Unfallchirurgie, Geburtshilfe sowie Pädiatrie und versorgten Überlebende sexueller Gewalt mit medizinischer und psychologischer Hilfe. Darüber hinaus behandelten sie Malaria-, HIV- und Tuberkulosepatient*innen. Da das Gesundheitsministerium 2019 einen Engpass an antiretroviralen Medikamenten zur Behandlung von HIV/Aids aufwies, stellten wir diese Arzneimittel zur Verfügung. Es gelang uns auch, die zentralafrikanischen Flüchtlinge in der Demokratischen Republik Kongo weiterhin zu versorgten. Sie hatten vor gewaltsamen Ausschreitungen im Süden ihrer Heimat in Ndu Zuflucht gesucht, einem Dorf im Norden der Demokratischen Republik Kongo.

Zudem unterstützten unsere Teams Routineimpfungen und nahmen an Massenimpfkampagnen für Kinder gegen Diphtherie, Tetanus, Hepatitis B, Keuchhusten, Polio und Masern in der Präfektur Vakaga teil.

Ärzte ohne Grenzen arbeitete erstmals 1997 aufgrund des Konflikts in der Zentralafrikanischen Republik.