Die Situation in der Zentralafrikanischen Republik
Seit 2013 gibt es in der Zentralafrikanischen Republik Kämpfe zwischen der Regierung und bewaffneten Gruppierungen. Durch das N’Djamena Friedensabkommen im April 2025 hat die Gewalt zwar abgenommen, trotzdem bleibt die Situation angespannt. Die Folgen sind extreme Armut, Vertreibung und Flucht. Als eines der ärmsten Länder weltweit steht die Zentralafrikanische Republik im Human Development Index der UNO (2023) auf dem drittletzten Platz von 190 Staaten.
Die Konflikte tragen auch zu der bereits Jahrzehnte andauernden Gesundheitskrise bei. Es fehlt an Infrastruktur und medizinischen Einrichtungen sowie Personal. Mehr als 2,3 Millionen Menschen der 5,3 Millionen Einwohnenden sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Viele der humanitären Akteure mussten sich aber wegen der unberechenbaren Sicherheitslage zurückziehen. Die Krise trifft Frauen und Mädchen besonders hart. Einerseits wegen der mangelnden Versorgung im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und andererseits, weil es im Zusammenhang mit den Kämpfen immer wieder zu sexualisierten Übergriffen kommt.
Unsere Hilfe in der Zentralafrikanischen Republik
Jahrzente der Gesundheitskrise zeigen ihre Folgen
Sexualisierte Gewalt in der ZAR
Wir haben unsere Arbeit mit Überlebenden sexualisierter Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik von 2018 bis 2022 ausgewertet.
Zuletzt aktualisiert am 27.03.26