Unsere Hilfe auf den Philippinen

Die Belagerung von Marawi, einer Stadt in der muslimischen Region Mindanao, ist zwar vorbei, doch auch 2019 lebten hier noch 70.000 Vertriebene. Wir leisten dort medizinische und psychologische Hilfe.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 35.600 ambulante Sprechstunden
  • 1.120 Schwangerenberatungen

Seit 2016 betreuen wir ein umfangreiches Projekt zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit in San Andres und Tondo, zwei dicht bewohnten Armenvierteln der Hauptstadt Manila. 2019 konzentrierten wir uns auf die Bedarfe von Mädchen und jungen Frauen, boten Familienplanung, Schwangerenvor- und -nachsorge an, behandelten sexuell übertragbare Infektionen und Gebärmutterhalskrebs. Obwohl Überlebende sexueller Gewalt auf den Philippinen stigmatisiert werden, nahm die Anzahl der betroffenen Frauen in der Klinik zu. Zudem betreuten wir in Tondo eine mobile Klinik für Patientinnen, die das Gesundheitszentrum nicht aufsuchen konnten.

Wir setzten 2019 unsere Aktivitäten in Marawi fort, einer Stadt in der Bangsamoro Autonomen Region im muslimischen Mindanao, in der es viele Konflikte gab. 2019 lebten dort noch immer 70.000 Vertriebene, die kaum Zugang zu medizinischer Hilfe hatten. Wir unterstützten drei Kliniken mit medizinischer und psychologischer Hilfe. Zudem behandelten wir chronische Krankheiten.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1987 Hilfe auf den Philippinen an.