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Wo wir arbeiten

Unsere Hilfe in Belarus (Weißrussland)

  • 79.6
    Jahre im Durchschnitt.
    In Deutschland: 83.7 Jahre
  • 69.7
    Jahre im Durchschnitt.
    In Deutschland: 78.9 Jahre
  • 46
    Mitarbeiter*innen waren für uns im Einsatz.
  • 1.5
    Millionen Euro haben wir für unsere Hilfe vor Ort aufgewendet.

Quellen: UNDESA (2019a), MSF International Activity Report 2020

Unsere Hilfe in Belarus (Weißrussland) im Jahr 2020

  • 43 Neubehandlungen gegen Tuberkulose 

 Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 2015 Hilfe in Belarus (Weißrussland) an. 

Behandlung von Menschen mit Tuberkulose

Im Jahr 2020 unterstützten wir weiterhin die Behörden bei der Tuberkulose-Behandlung in vier öffentlichen Kliniken der Hauptstadt Minsk sowie in zwei anderen Städten. Die Teams boten Patient*innen, die an resistenten Tuberkuloseformen erkrankt waren, medizinische und psychologische Dienste an. Zudem versorgten sie in der Strafkolonie in Orsha Häftlinge, die unter resistenter Tuberkulose oder Begleitinfektionen litten.  

Innovation durch medizinische Studien

Minsk gehört auch zu den fünf Standorten, an denen Ärzte ohne Grenzen eine Studie, genannt TB-PRACTECAL, betreute. Wir erforschten 2020 kürzere Behandlungszeiten und innovative Medikamentenregime gegen multiresistente Tuberkulose. Die betroffenen Patient*innen müssen bislang eine über viele Monate bis zu mehr als zwei Jahre andauernde langwierige Therapie durchstehen. Die Nebenwirkungen der Arzneimittel sind oftmals schwerwiegend, sie können unter anderem Depressionen, Psychosen oder Nierenversagen verursachen. Unser Ziel ist es, die Therapie für die Menschen kürzer und erträglicher zu machen.

 

29.07.2021