Unsere Hilfe in Mali

Wartende vor der Pädiatrie-Station des Krankenhauses in Niono. Die Ausweitung medizinischer Versorgung ist ein wichtiger Aspekt unserer Hilfe in Mali.

Aktuelle Informationen zu unserem Einsatz aufgrund der Covid-19-Pandemie finden Sie hier.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 350.100 ambulante Sprechstunden
  • 371.800 Routineimpfungen
  • 161.500 Malaria-Behandlungen
  • 6.810 Aufnahmen von Kindern in ambulante Ernährungsprogramme

Ärzte ohne Grenzen setzte 2019 die Hilfe in Mali landesweit fort, da sich der Konflikt im Zentrum und Norden des Landes intensivierte. Der Zugang zu medizinischer Hilfe wurde dadurch beschränkt.

Unsere Hilfe in Mali im Einzelnen (Auszug):

  • Unsere Hilfe in Mali konzentrierte sich 2019 darauf, in ländlichen und städtischen Gebieten den Zugang zu medizinischer Versorgung zu verbessern.
  • Im Zentrum des Landes flammte der sehr gewaltsame Konflikt wieder auf. Im Rahmen unserer Hilfe in Mali arbeiteten wir in der Region Mopti in Krankenhäusern in Douentza und Ténenkou. Nahe Douentza waren die Teams zudem in drei Kliniken tätig und versorgten die Menschen mit basismedizinischer Hilfe in den am stärksten von der Gewalt betroffenen Dörfern. Mit mobilen Teams behandelten wir in 40 Dörfern rund 15.000 Patient*innen. Zudem weiteten wir unsere Hilfe in Mali aus, indem wir die Aktivitäten in Koro, Bandiagara und Bankass verstärkten. Wir leisteten dort medizinische und psychologische Hilfe. In der Region Segou eröffneten wir im Juni ein Programm für Mütter und Kinder unter 15 Jahren. Dafür unterstützten wir die Geburtshilfe und die pädiatrische Station im Krankenhaus in Niono sowie fünf Gesundheitszentren.
  • In Ansongo, Region Gao, und in Kidal, nördlich von Gao, arbeiteten wir im Rahmen unserer Hilfe in Mali in 62 nomadischen Camps . Zudem leisteten wir Hilfe in einem Krankenhaus und in vier Gesundheitszentren in Ansongo sowie in sechs Kliniken nahe Kidal, um die Überlebenden des Konflikts zu versorgen.
  • Seit November 2018 umfasste unsere Hilfe in Mali auch die Diagnose und Behandlung (Bestrahlung, Chirurgie, Chemotherapie) von Gebärmutterhals- und Brustkrebs im Universitätskrankenhaus von Point G., Region Bamako. Die Patientinnen im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung versorgten wir palliativ.
  • Im südlichen Bezirk Koutiala konzentrierte Ärzte ohne Grenzen die Hilfe in Mali auf Ernährungsmaßnahmen und pädiatrische Angebote im Krankenhaus der Stadt Koutiala. Unsere Teams betreuten zudem präventive Aktivitäten und behandelten Patient*innen während des saisonalen Malaria-Höhepunkts und des Ernährungsengpasses.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1992 Hilfe in Mali an