Erdbeben in Kolumbien: Helfen, wo nur wenig Hilfe ankommt
Nach dem schweren Erdbeben vom 10. August 2026 sind wir nach eingehender Lagebewertung mit mobilen Kliniken in schwer erreichbaren Gebieten im Einsatz. Unsere Hilfe konzentriert sich auf Orte wie Buenaventura, Quibdó und Medio Baudó, die unter der Kontrolle nichtstaatlicher bewaffneter Gruppen stehen und in denen bislang nur wenig Unterstützung ankommt. In indigenen Gemeinden in Medio Baudó haben Überschwemmungen, die kurz nach dem Beben einsetzten, die Lage zusätzlich verschärft.
Die Folgen des Erdbebens zeigen sich nicht nur in zerstörter Infrastruktur, sondern auch in der psychischen Gesundheit der Menschen. Der Verlust von Angehörigen, Besitz und einem sicheren Zuhause belastet viele schwer. Menschen berichten von ständiger Alarmbereitschaft, Schlaflosigkeit und akutem Stress. Zugleich wurden wichtige Behandlungen unterbrochen, etwa für Menschen mit chronischen Erkrankungen, sodass schnelle Hilfsmaßnahmen dringend notwendig sind.
So helfen wir
Psychologische Hilfe
Medizinische Hilfe
Zuletzt aktualisiert: 2. September 2026