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Wo wir arbeiten

Unsere Hilfe in Kolumbien

  • 80
    Jahre im Durchschnitt.
    In Deutschland: 83.7 Jahre
  • 74.5
    Jahre im Durchschnitt.
    In Deutschland: 78.9 Jahre
  • 140
    Mitarbeiter*innen waren für uns im Einsatz.
  • 3.7
    Millionen Euro haben wir für unsere Hilfe vor Ort aufgewendet.

Quellen: UNDESA (2019a), MSF International Activity Report 2020

Unsere Hilfe in Kolumbien im Jahr 2020

  • 33.900 Ambulante Konsultationen 

  • 11.400 Beratungen zu Verhütung 

  • 6.300 psychologische Einzelgespräche 

  • 290 Nachsorgen von Schwangerschaftsabbrüchen 

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1985 Hilfe in Kolumbien an. 

Covid-19-Angebote in Konfliktgebieten

In den vergangenen Jahren haben sich bewaffnete Konflikte zwischen diversen Akteuren in mehreren Provinzen Kolumbiens wieder verstärkt. Besonders die Menschen in ländliche Gegenden sind wegen der Anwesenheit bewaffneter Gruppen oftmals von der Gesundheitsversorgung abgeschnitten.  Deswegen entsandten wir mobile Teams in betroffene Gemeinden.

In der konfliktreichen Provinz Nariño verstärkten wir in der Hafenstadt Tumaco unser Angebot für lokale Krankenhäuser. Die Situation dort ist ein Beispiel dafür, wie die Gewalt in Städten präsent ist und auch die Arbeit unserer Teams beeinträchtigt – bis hin zum Eindringen Bewaffneter in ein Krankenhaus. Dennoch versorten unsere Mitarbeiter*innen Patient*innen mit Verdacht auf eine Covid-19-Infektion und schulten das Personal in der Infektionsprävention und -kontrolle.  

Migrant*innen in Grenzregionen

In den Grenzregionen der Provinzen Norte de Santander, Arauca und La Guajira leisteten wir medizinische und psychologische Unterstützung für venezolanische Migrant*innen. Diese Projekte wurden teilweise an andere Akteure übergeben. Am Jahresende entsandten wir ein Team nach einem Wirbelsturm auf einer Karibikinsel. 

 

29.07.2021

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