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Unsere Hilfe in Kolumbien

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Erdbeben in Kolumbien: Helfen, wo nur wenig Hilfe ankommt

Nach dem schweren Erdbeben vom 10. August 2026 sind wir nach eingehender Lagebewertung mit mobilen Kliniken in schwer erreichbaren Gebieten im Einsatz. Unsere Hilfe konzentriert sich auf Orte wie Buenaventura, Quibdó und Medio Baudó, die unter der Kontrolle nichtstaatlicher bewaffneter Gruppen stehen und in denen bislang nur wenig Unterstützung ankommt. In indigenen Gemeinden in Medio Baudó haben Überschwemmungen, die kurz nach dem Beben einsetzten, die Lage zusätzlich verschärft.

Die Folgen des Erdbebens zeigen sich nicht nur in zerstörter Infrastruktur, sondern auch in der psychischen Gesundheit der Menschen. Der Verlust von Angehörigen, Besitz und einem sicheren Zuhause belastet viele schwer. Menschen berichten von ständiger Alarmbereitschaft, Schlaflosigkeit und akutem Stress. Zugleich wurden wichtige Behandlungen unterbrochen, etwa für Menschen mit chronischen Erkrankungen, sodass schnelle Hilfsmaßnahmen dringend notwendig sind.

Frau mit Baby in Arm

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So helfen wir

  • Zuletzt aktualisiert: 2. September 2026

    Unsere Aktivitäten

    Der Anstieg der Gewalt in Kolumbien führte dazu, dass ganze Gemeinden von der medizinischen Versorgung abgeschnitten waren. Wir arbeiten daran, sie in 2 der am stärksten betroffenen Regionen wiederherzustellen. Eine detaillierte Aktivitätsbeschreibung finden Sie in unserem International Activity Report 2025 (auf Englisch). Ab Sommer 2027 findet sich hier der Rückblick auf unsere Hilfe in 2026.

    Cover und erste Seiten vom International Activity Report 2025 aufgefächert
    © MSF

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