Unsere Hilfe in Liberia

Amuchin, 28, rechts im Bild, konnte aufgrund seiner Epilepsie die Schule nicht beenden. Nach der Behandlung innerhalb eines unserer Programme hat er nun seinen Abschluss nachholen können.

Aktuelle Informationen zu unserem Einsatz aufgrund der Covid-19-Pandemie finden Sie hier.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 5.320 stationäre Aufnahmen
  • 1.490 Aufnahmen von Kindern in stationäre Ernährungsprogramme
  • 1.100 chirurgische Eingriffe

Ärzte ohne Grenzen eröffnete bereits während der Ebola-Epidemie im Jahr 2015 das Bardnesville Junction-Krankenhaus, um Kindern eines großen verarmten Stadtviertels fachmedizinische Hilfe anzubieten. Das Krankenhaus diente auch als Lehrhospital für liberianische Pflegekräfte und medizinische Praktikanten. Zudem arbeiteten wir in zwei Operationssälen, wo wir zahlreiche urologische Eingriffe und Wiederherstellungs-Chirurgie vornahmen. 2019 eröffneten wir außerdem ein mikrobiologisches Labor, um Infektionskrankheiten besser diagnostizieren zu können.

Im Juli weiteten wir unser Projekt zur Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen und Epilepsie aus. Dazu eröffneten wir einen fünften Standort in West Point, einem dicht bevölkerten Township in Monrovia. In Kooperation mit dem Gesundheitsministerium begleiteten wir Ärzt*innen bei der Behandlung dieser Patient*innen und betreuten zudem die Betroffenen und ihre Familien. Wir unterstützten auch psychosoziale Fachkräfte und Freiwillige dabei, die Menschen über Krankheiten wie Epilepsie, Schizophrenie und andere psychische Störungen aufzuklären. 

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1990 Hilfe in Liberia an.