Unsere Hilfe in Guinea (Republik)

Unsere Mitarbeiterin markiert den Finger eines Kindes mit einem Farbfleck. Die Markierung zeigt an, dass das Kind gegen Masern geimpft worden ist. Dadurch soll vermieden werden, dass es bei einer großen Impfkampagne auf der Insel Kassa zu Verwirrung kommt.

Aktuelle Informationen zu unserem Einsatz aufgrund der Covid-19-Pandemie finden Sie hier.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 43.800 Patient*innen mit antiretroviraler Behandlung
  • 13.700 Malariabehandlungen

Unsere Teams weiteten 2019 die basismedizinische Hilfe auf die Präfektur Kouroussa aus. Zehntausende Kinder konnten so mit Schnelltests auf Malaria untersucht und bei Bedarf in den Dörfern behandelt werden. Gleichzeitig setzten wir unsere medizinische und logistische Unterstützung für das Krankenhaus der Präfektur Kouroussa fort. Hier wurden Kinder mit schweren Malariaformen aufgenommen und behandelt. Da wir dieses Projekt Ende 2021 beenden möchten, organisierten wir einen runden Tisch mit allen Behörden, um die Kontinuität und das Engagement der Gemeinden sicherzustellen.

Weniger als die Hälfte aller HIV-positiven Patient*innen in Guinea haben Zugang zu medizinischer Versorgung. In acht Kliniken der Hauptstadt Conakry testeten und behandelten wir HIV-Patient*innen und stellten fachmedizinische Hilfe für HIV-Patient*innen im fortgeschrittenen Stadium sicher.

Im Hauptstadtbezirk Matoto betreuten wir eine Impfkampagne gegen Masern, Polio, Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hepatitis B und Haemophilus influenzae Typ b. Zudem behandelten wir Masern-Patient*innen.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1984 Hilfe in Guinea an.