Unsere Hilfe in Malaysia

Nuramkis und ihre Familie haben seit einem Arbeitsunfall ihres Mannes kein Einkommen mehr. Dies erschwert die Situation der Rohingya-Familie, die, wie alle Rohingya, in Malaysia keinen legalen Status haben, zusätzlich. Wir leisten medizinische und psychosoziale Unterstützung.

Aktuelle Informationen zu unserem Einsatz aufgrund der Covid-19-Pandemie finden Sie hier.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 8.740 ambulante Sprechstunden

Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya haben keinen legalen Status in Malaysia. Geflüchtete und Asylsuchende werden durch das nationale Recht kriminalisiert, so dass sie in ständiger Angst vor Haft oder Abschiebung leben. Mit mobilen Kliniken leisteten wir 2019 medizinische und psychosoziale Unterstützung für sie. In Penang betreuten wir eine permanente Klinik.

Zudem boten die Teams medizinische Hilfe und psychosoziale Unterstützung in fünf offiziellen Unterkünften für Überlebende von Menschenhandel an. Wir beendeten diese Aktivitäten in Kuala Lumpur, Negeri Sembilan und Johor Bahru Ende 2019. Gemeinsam mit anderen Organisationen betreuten wir mobile Kliniken in den Einreise-Untersuchungszentren in Belantik und Juru. Wir verbesserten dort auch die Wasser- und Sanitäranlagen.

Wir setzten uns dafür ein, dass die staatenlosen Rohingya in Malaysia über das UN-Flüchtlingshochkommissariat Asyl beantragen konnten. Zudem engagierten wir uns dafür, dass Flüchtlinge in Malaysia künftig Zugang zur Gesundheitsversorgung erhalten.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 2004 Hilfe in Malaysia an.