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Wo wir arbeiten

Unsere Hilfe in Mosambik

  • 63.7
    Jahre im Durchschnitt.
    In Deutschland: 83.7 Jahre
  • 57.8
    Jahre im Durchschnitt.
    In Deutschland: 78.9 Jahre
  • 446
    Mitarbeiter*innen waren für uns im Einsatz.
  • 19.8
    Millionen Euro haben wir für unsere Hilfe vor Ort aufgewendet.

Quellen: UNDESA (2019a), MSF International Activity Report 2019

Unsere Hilfe in Mosambik im Jahr 2020 

  • 1.660 Cholera-Behandlungen  
  • 22.400 Behandlungen mit antiretroviralen Medikamenten der zweiten oder anderen Therapieliniein von uns unterstützten Projekten 

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1984 Hilfe in Mosambik an. 

 
Gewalt und Vertreibung  

In der nördlichen Provinz Cabo Delgado eskalierte die Gewalt aufgrund der Konflikte zwischen der Regierung und bewaffneten Akteuren. Dies führte zur Vertreibung von einer halben Million Menschen. Aufgrund mangelnder Sicherheit verlegten wir unsere Aktivitäten in die Provinzhauptstadt Pemba, wo viele Vertriebene Schutz in Camps gesucht hatten. Wir boten mobile Kliniken an, bauten Latrinen und unterstützten Cholera-Behandlungszentren. Im Dezember weiteten wir unsere Angebote auf Montepuez aus, der zweitgrößten Stadt von Cabo Delgado. 

 

Versorgung von Menschen mit HIV 

Rund 2.2 Millionen Menschen leben in Mosambik mit HIV, etwa 36 Prozent von ihnen sind zeitgleich an Tuberkulose (TB) erkrankt. Wir versorgten daher in der Hauptstadt Maputo Patient*innen im fortgeschrittenen HIV-Stadium sowie Menschen mit Tuberkulose und anderen Begleiterkrankungen. Außerdem betreuten wir in einem Viertel, in dem besonders einkommensschwache Menschen leben, das einzige umfangreiche HIV-Projekt für Drogengebraucher*innen. In Beira unterstützten wir die HIV-Versorgung in drei Kliniken und boten mobile Kliniken an. 

  

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