Unsere Hilfe in der Elfenbeinküste

Schwangere Frauen warten auf ihre Untersuchung im Krankenhaus in Katiola. Während unseres Einsatzes bekämpften wir vor allem die hohe Müttersterblichkeit in der Elfenbeinküste.

Aktuelle Informationen zu unserem Einsatz aufgrund der Coronavirus-Pandemie finden Sie hier.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

Fünf Jahre lang konzentrierten wir uns auf die Mutter-Kind-Versorgung, da die Sterblichkeitsrate von Müttern und Neugeborenen während der Schwangerschaft und Geburt in der Elfenbeinküste sehr hoch war. 2019 unterstützten wir weiterhin das Referenzkrankenhaus in Katiola in der ländlichen Region Hambol, im Zentrum des Landes. Wir nahmen Säuglinge auf und verbesserten das Überweisungssystem für geburtshilfliche Notfälle und solche bei Neugeborenen. Zudem unterstützten wir die Krankenhäuser in Dabakal und Niakara sowie sechs Kliniken.

Um Übertragungen von Hepatitis B von der Mutter auf das Kind zu verringern, führten wir gemeinsam mit den Behörden eine Impfung nach der Geburt ein. 2019 wurden zahlreiche Neugeborene gegen Hepatitis B geimpft.

Da die Zahl an geburtshilflichen Komplikationen beträchtlich zurückging, übergaben wir alle Aktivitäten im Jahresverlauf an die lokalen Behörden.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1990 Hilfe in der Elfenbeinküste an.