Unsere Hilfe in Kenia

Das Dagahaley-Camp gibt es schon seit 1992. Menschen werden dort geboren, heiraten, sterben und sind oft abghängig von humanitärer Hilfe. Wir betreiben dort ein 100-Betten-Krankenhaus.

Aktuelle Informationen zu unserem Einsatz aufgrund der Covid-19-Pandemie finden Sie hier.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 60.600 Notaufnahmen
  • 14.200 Behandlungen mit antiretroviralen Medikamenten
  • 8.900 Entbindungen
  • 3.700 Behandlungen infolge sexueller Gewalt
  • 21.400 stationäre Aufnahmen

Unsere Teams integrierten 2019 die Behandlung von chronischen Krankheiten in die allgemeine Gesundheitsversorgung. So wurden in der Stadt Embu Tausende Patient*innen mit chronischen Krankheiten behandelt. Im Krankenhaus in Homa Bay wurden ebenso Menschen mit schweren chronischen Erkrankungen versorgt. Zudem unterstützten wir die HIV-Versorgung in 30 Kliniken.

Im Bezirk Kiambu eröffneten wir eine Klinik für Drogengebraucher*innen, in der sie eine Substitutionsbehandlung in Anspruch nehmen und sich gegen HIV, Tuberkulose, Hepatitis C und chronische Krankheiten behandeln lassen konnten.

In Nairobi behandelten wir in zwei Kliniken Überlebende sexueller und genderbasierter Gewalt. Im Dagahaley Flüchtlingslager in Dadaab betreuten wir ein 100-Betten-Krankenhaus sowie zwei Gesundheitsposten. In Mombasa boten wir eine umfassende Geburtsnothilfe und Versorgung von Neugeborenen an. Zudem reagierten wir auf Notfälle, wie auf einen Malaria-Ausbruch im Bezirk Turkana, Überflutungen im Bezirk West Pokot oder einen Anstieg von Schlangenbissen im Bezirk Baringo.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1987 Hilfe in Kenia an.