Unsere Hilfe in Kambodscha

Menschen im Wartezimmer unseres Hepatitis-C-Projekts im Preah Kossamak-Krankenhaus in Phnom Penh. Im Rahmen unserer Hilfe in Kombadscha setzten wir 2017 sofortwirksame antivirale Arnzeimittel zur Behandlung ein.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

Ärzte ohne Grenzen fokussierte die Hilfe in Kambodscha im Jahr 2017 darauf, Patienten mit Hepatitis C und Malaria zu behandeln.

Unsere Hilfe in Kambodscha im Einzelnen (Auszug):

  • Ärzte ohne Grenzen setzte 2017 die Hilfe in Kambodscha fort, die im Vorjahr im Rahmen eines Hepatitis-C-Programms begonnen hatte: Das Projekt bot eine kostenlose Diagnose und Behandlung für die durch Blut übertragene Viruserkrankung an. Obwohl unklar ist, wie hoch die Erkrankungsrate ist, wird geschätzt, dass rund zwei bis fünf Prozent der kambodschanischen Bevölkerung mit dem Virus infiziert sind. Die Behandlung dieser als lebenslang und tödlich geltenden Krankheit wurde in jüngsten Jahren mit der Entwicklung neuer und teurer Medikamente revolutioniert: sogenannte sofortwirksame antivirale Arzneimittel. Das Hepatitis-C-Projekt lief im Preah Kossamak-Krankenhaus in der Hauptstadt Phnom Penh. Ziel dieser Hilfe in Kambodscha ist es, die Diagnose und Behandlung zu vereinfachen, die Kosteneffektivität zu beweisen und diese Behandlung in anderen Ländern ebenfalls anwendbar zu machen. Im Jahr 2017 behandelten die Teams 2.926 Patientinnen und Patienten mit sofort wirksamen antiviralen Medikamenten. Diese heilten mehr als 95 Prozent derjenige, die ihre Therapie bis zum Ende durchhielten.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1979 Hilfe in Kambodscha an.