Unsere Hilfe in Marokko

Unsere Aktivitäten im Rückblick:

Zurzeit ist Ärzte ohne Grenzen in Marokko nicht aktiv. Einen Überblick unserer früheren Aktivitäten finden Sie hier.

  • Migranten aus Afrika strömen regelmäßig nach Marokko – viele von ihnen aus konfliktreichen Ländern. Sie versuchen, über Marokko in europäische Länder zu gelangen. Die schärfere Sicherung der europäischen Grenzen bedeutet jedoch, dass Marokko zu einer unerwarteten und manchmal schwierigen Endstation für viele Migranten geworden ist.
  • Im Jahr 2002 eröffnete Ärzte ohne Grenzen ein Programm, um den schlechten Zugang zur Gesundheitsversorgung und die unmenschliche Behandlung von Migranten zu verbessern. Mehrfach äußerte sich die Organisation kritisch über das Schicksal von Migranten. 2013 wurde zudem der Bericht „Violence, Vulnerability and Migration: Trapped at the Gates of Europe“ veröffentlicht.
  • Im Jahr 2012 begann Ärzte ohne Grenzen, ein Projekt in Rabat zurückzufahren, das Opfer von Menschenhandel unterstützte – vor allem Frauen, die oft sexueller Gewalt ausgesetzt waren. Reduziert wurden ebenso Programme, die Migranten in Oujda und Nador den Zugang zur Gesundheitsversorgung erleichterten. Die Übergabe an lokale Gesundheitseinrichtungen und an Menschenrechtsorganisationen wurde im Februar 2013 abgeschlossen. Die Entscheidung, das Programm in Marokko zu schließen, basiert auf der Tatsache, dass sich die Gesundheitsversorgung für Migranten aus Subsahara-Afrika verbessert hat. Außerdem gibt es mittlerweile lokale Organisationen, die sicherstellen, dass Migranten die notwendige medizinische Hilfe erhalten und ihre Rechte respektiert werden.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1997 Hilfe in Marokko an.