Kenia

Humanitäre Krise in Dadaab

Kenia: Humanitäre Krise im Flüchtlingslager Dadaab
Ursprünglich wurde das Flüchtlingslager von Dadaab in Kenia für 90.000 Menschen konzipiert, doch heute leben hier fast 400.000 Flüchtlinge. Aufgrund der Dürre und des Bürgerkriegs in Somalia treffen Tausende Flüchtlinge im bereits überfüllten Lager ein. Die Neuankömmlinge müssen sich außerhalb der dortigen Lager niederlassen. 
Die Lebensbedingungen außerhalb der Lager sind sehr hart. Die Neuankömmlinge leben in Behelfsunterkünften unter der gleißenden Sonne und haben kaum Zugang zu Trinkwasser
Der somalische Flüchtling Ali Aden bringt seinen vierjährigen mangelernährten Neffen ins therapeutische Ernährungszentrum von Ärzte ohne Grenzen außerhalb des Lagers Dagahaley, einem der drei Lager von Dadaab. 
Die frischen Gräber prägen das Erscheinungsbild des riesigen Dadaab-Lagers. Bei ihrer Ankunft dort brechen viele der Flüchtlinge zusammen, erschöpft von der langen Reise aus Somalia und dem Nahrungsmangel. 
Abubakar Mohamed, stellvertretender Einsatzleiter von Ärzte ohne Grenzen in Dadaab, spricht mit Neuankömmlingen in der Empfangszone des Lagers.
Die neu angekommenen Flüchtlinge aus Somalia warten mehrere Tage in der Empfangszone von Dadaab. Der Flüchtlingsstrom hat zu Verzögerungen bei der Registrierung geführt.  
Eine Ärztin bei der Patientenvisite im Krankenhaus von Ärzte ohne Grenzen in Dadaab.
Ein schwer mangelernährtes Kind bei der ärztlichen Untersuchung in Dagahaley, einem der drei Camps von Dadaab. 
Sharifa Iman Sugow, Mutter von sechs Kindern, ist zu Fuß aus Somalia gekommen. Ihr jüngstes Kind ist mangelernährt und wird im Krankenhaus von Ärzte ohne Grenzen behandelt.
In einem Gesundheitszentrum von Ärzte ohne Grenzen erhalten Frauen Lebensmittel.
Ein schwer mangelernährtes Kind wird im Krankenhaus von Ärzte ohne Grenzen gewogen.
Ein kleines Mädchen im therapeutischen Ernährungszentrum von Ärzte ohne Grenzen.
Ein vor kurzem angekommenes mangelernährtes Kind im Krankenhaus von Ärzte ohne Grenzen.
Somalische Flüchtlinge in der Empfangszone des Dadaab-Lagers. Bis zur Registrierung erhalten sie Essensrationen für zwei Wochen, doch wegen des Zustroms von Flüchtlingen kann die Prozedur bis zu zwei Monate dauern.
Mauro D'ascanio, Arzt von Ärzte ohne Grenzen, untersucht die Mutter eines mangelernährten Kindes. Sie ist an Masern erkrankt. Viele Somalier lebten als Nomaden und wurden deshalb während ihrer Kindheit nicht gegen Masern geimpft.
Im therapeutischen Ernährungszentrum von Ärzte ohne Grenzen.
Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen impfen junge somalische Flüchtlinge.