Somalia

Erneut intensive Kämpfe in Somalias Hauptstadt Mogadischu – Ärzte ohne Grenzen behandelt 91 Verletzte

Immer wieder brechen Kämpfe in Mogadishu aus - die Zivilbevölkerung zahlt den Preis.

In den Straßen von Mogadischu sind erneut Kämpfe ausgebrochen, nachdem es in den vergangenen zwei Monaten ruhiger war. Vom 8. bis 11. Mai hat Ärzte ohne Grenzen im Daynile-Krankenhaus am Stadtrand von Mogadischu 91 Menschen behandelt, die durch Explosionen oder Schusswechsel verletzt wurden. Alle Verletzungen kamen von Explosionen oder waren Schussverletzungen. 38 Verletzte sind Frauen oder Kinder unter 14 Jahren. Das zeigt, welchen hohen Preis die Zivilbevölkerung für diesen Konflikt bezahlt.

In den vergangenen Wochen kehrten viele Menschen nach Mogadischu zurück. Der erneute Gewaltausbruch hat sie wieder in die Lager außerhalb der Stadt vertrieben, wo Ärzte ohne Grenzen Wasser und Hilfsgüter zur Verfügung stellt.