Welt-Aids-Tag 2013: Der Zugang zu HIV-Medikamenten muss erhöht werden!

Tauziehen vor dem Bundeskanzleramt: Wir müssen bei der Bekämpfung von HIV/Aids alle an einem Strang ziehen!

Täglich sterben mehr als 4.000 Menschen an den Folgen von Aids. Die deutsche Regierung muss sich dringend mehr im weltweiten Kampf gegen HIV/Aids engagieren.

Im Vorfeld des Welt-Aids-Tages veranstaltete Ärzte ohne Grenzen gemeinsam mit dem Aktionsbündnis gegen Aids und dem Stop-TB Forum eine Protestaktion vor dem Bundeskanzleramt: ein Tauziehen zwischen AktivistInnen, die als Erreger von HIV, Tuberkulose und Malaria verkleidet waren, gegen Ärzte. Eine Aktivistin mit Merkel-Maske stand passiv zuschauend daneben, um die unentschlossene Haltung der Bundesregierung hinsichtlich der geforderten Beitragserhöhung zum Globalen Fonds zu symbolisieren.

Mit der Aktion fordert Ärzte ohne Grenzen die Bundesregierung auf, den deutschen Beitrag zum Globalen Fonds bei der Wiederauffüllungskonferenz am 3.Dezember 2013 zu verdoppeln. Diese Verdopplung ist mindestens notwendig, um die bereits geförderten Programme aufrecht zu erhalten und die Projekte ausweiten zu können.

Seit 2002 ist der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria das wichtigste Finanzierungsinstrument weltweit im Kampf gegen HIV/Aids. Ende 2012 waren 40 Prozent der weltweiten Behandlungen mit antiretroviralen Medikamenten von ihm mitfinanziert.

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