Mexiko

Nothilfeeinsatz für Opfer der Überschwemmungen beendet

In manche Überschwemmungsgebiete gelangen die Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen nur mit dem Boot.

Nach den schweren Überschwemmungen in Mexiko im November half Ärzte ohne Grenzen im Bundesstaat Tabasco in Frontera, Villahermosa und Nacajuca. Inzwischen hat das Notfallteam der Organisation die Arbeit beendet.

Rund 80 Prozent de Gebietes der Provinzhauptstadt Villahermosa waren von den Überschwemmungen betroffen. Nach einer raschen Einschätzung der Lage und des Hilfsbedarfs der Bevölkerung richtete Ärzte ohne Grenzen in den zwei nördlich von Villahermosa gelegenen Gemeinden Nacajuca und Frontera mobile Kliniken ein. Die Teams von Ärzte ohne Grenzen verteilten außerdem mehr als 400 Hygienekits, 400 Kochkits und 125 Matratzen, um die Lage der durch die Überflutungen obdachlos gewordenen Menschen zu verbessern und das Risiko von Epidemien, insbesondere Cholera, zu senken. Zudem wurden in Nacajuca 8.000 Liter Trinkwasser ausgegeben.Schließlich überließ Ärzte ohne Grenzen dem mexikanischen Roten Kreuz 6.000 Moskitonetze und Material zur Wasseraufbereitung. Das Rote Kreuz stellte den größten Teil der Hilfe in den Bundesstaaten Tabasco und Chiapas sicher.

Nachdem das Notfallteam feststellten konnte, dass die Lage unter Kontrolle ist und die mexikanischen Behörden ausreichend Hilfe leisten, beendete es die Arbeiten und reiste ab.

Ärzte ohne Grenzen wird aber im Rahmen der laufenden Projektarbeit die Lage weiterhin genau verfolgen.