Weltfrauentag 2014

Weltfrauentag 2014: Frauen von den schwierigen Lebensumständen auf der Flucht besonders betroffen

Auf dem Foto ist Awa zu sehen, die vor der extremen Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik auf einem Lastwagen nach Kamerun geflohen ist. Leider hatte dieser Wagen einen Unfall, bei dem ihr vier Monate altes Baby und eine Mitreisende verstarben. Jetzt hat sich Awa des Kindes dieser Mitreisenden angenommen.

Am 8. März ist Weltfrauentag. Für Millionen Frauen ist dies kein besonderer Tag. Sie sind auf der Flucht vor bewaffneten Konflikten, Verfolgung oder Naturkatastrophen. Täglich kämpfen sie ums Überleben. Ärzte ohne Grenzen macht auf die besonderen Nöte von Frauen auf der Flucht aufmerksam.

Frauen sind von den schwierigen Lebensumständen auf der Flucht ganz besonders betroffen. Ärzte ohne Grenzen hat die Zahl chirurgischer Eingriffe in sechs regionalen Konflikten evaluiert. "Nur 22 Prozent aller Eingriffe in den Konflikten waren aufgrund von Verletzungen durch Gewalt nötig. Fast überall überwog die Zahl der Operationen wegen Schwangerschaften und Geburten. Sie machten rund 30 Prozent aus", sagte Dr. Katherine Chu 2010 im Fachblatt "The Lancet". Frauen und Mädchen auf der Flucht sind zudem häufig Opfer sexueller Gewalt. Lesen Sie dazu mehr in unserem Informationsblatt "International Women’s Day 2014: 'Briefing paper 'Forced to flee - Women’s Health and Displacement'" Unsere Fotostory zeigt einige Beispiele von Frauen, denen unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen begegnet sind: