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Palästinensische Gebiete: Unsere Hilfe

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Meine Spende wird dort eingesetzt, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird.

Die Situation in den Palästinensischen Gebieten

Die palästinensischen Gebiete befinden sich im Krisenzustand: Im Gazastreifen ereignet sich seit nunmehr über 2 Jahren eine menschengemachte Katastrophe: systematische Gewalt, Hungersnot, gezielte Angriffe auf Zivilist*innen und medizinische Infrastruktur, Blockade und Instrumentalisierung von humanitärer Hilfe. Mehr als 71.000 Menschen wurden seit Oktober 2023 getötet, mehr als 171.000 verletzt. Am 31. Dezember ist unsere Registrierung für die Arbeit im Gazastreifen und im Westjordanland ausgelaufen. Unsere Teams arbeiten aktuell noch, es ist aber unklar, ob wir weiterhin aktiv bleiben können.

Im Westjordanland ist das Leben und der Zugang zu Gesundheitsversorgung der palästinensischen Bevölkerung durch die israelische Besatzung stark eingeschränkt und auch hier hat die Gewalt in den vergangenen 2 Jahren zugenommen. 

Unsere Teams sind in beiden Gebieten im Einsatz: Wir tun, was wir können, um zu helfen und Leben zu retten.

So helfen wir

Ärzte ohne Grenzen ist seit 1989 in den Palästinensischen Gebieten aktiv. Aktuell sind wir im Gazastreifen mit mehr als 1.200 Mitarbeiter*innen und im Westjordanland mit mehr als 170 Mitarbeiter*innen im Einsatz.

Seit Beginn der systematischen Gewalt im Gazastreifen nach dem brutalen Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 haben wir:

  • Frau mit Baby in Arm

    Ihre regelmäßige Spende sichert medizinische Nothilfe weltweit.

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    Wir fordern

    • Humanitäre Hilfe massiv ausweiten und die Einfuhr von Gütern uneingeschränkt möglich machen!
    • Medizinische Evakuierungen nach Deutschland erlauben!
    • Den Waffenstillstand einhalten!
    • Medizinisches Personal, Patient*innen und Gesundheitseinrichtungen schützen!
    • Ethnische Säuberungen und Zwangsvertreibung im Westjordanland stoppen!

    Westjordanland: Leben unter Besatzung

    Seit 2023 hat die brutale Gewalt auch hier zugenommen: Mehr als 1.000 Palästinenser*innen wurden seit Oktober 2023 im Westjordanland getötet und mehr als 10.000 verletzt. Tausende Menschen wurden durch Militäroperationen der israelischen Armee, Zwangsräumungen und die Zerstörung ihrer Häuser vertrieben. Angriffe von Siedler*innen, die oft straffrei bleiben, führen ebenfalls zu einer zunehmenden Vertreibung. Viele Palästinenser*innen leben mittlerweile in Vertriebenencamps, die jedoch auch keinen dauerhaften Schutz bieten.

    Seit Anfang 2025 werden unsere Teams immer wieder Zeug*innen von Maßnahmen und Praktiken, die offensichtlich darauf abzielen, die palästinensische Bevölkerung dauerhaft zu verdrängen und jede Möglichkeit einer Rückkehr zu verhindern.  

    Durch israelische Kontrollpunkte und Straßensperren innerhalb des Westjordanlands sind viele Städte und Dörfer seit langem voneinander abgeschnitten. Auch unser Zugang ist stark eingeschränkt.  Die Menschen werden immer wieder daran gehindert, zur Ärzt*in, zu Lebensmittelmärkten, zur Schule oder zur Arbeit zu gehen. Auch Krankenwagen und medizinische Einrichtungen werden blockiert oder angegriffen.  Außerdem fehlt es an Treibstoff, Wasser und Nahrung. Die Lebenssituation der Palästinenser*innen im Westjordanland wird dadurch immer prekärer.

    So können Sie helfen

    Wir bieten Ihnen vielseitige Möglichkeiten, unsere humanitäre Arbeit zu unterstützen.

    Zuletzt aktualisiert am 08. Januar 2026