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Unsere Hilfe in Griechenland

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Meine Spende wird dort eingesetzt, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird.

Die aktuelle Situation für Menschen auf der Flucht in Griechenland

Männer, Frauen und Kinder: Sie fliehen vor Krieg, Gewalt und Armut und suchen in Europa Schutz und ein Leben in Würde. Doch stattdessen sind sie prekären Bedingungen ausgesetzt und leben in ständiger Unsicherheit. Unter ihnen Hochschwangere, Neugeborene, unbegleitete Minderjährige und ältere Menschen. Die Gesamtzahl der Menschen, die auf dem Seeweg nach Griechenland gekommen sind, hat im Vergleich zu 2024 um mehr als 23% abgenommen. Doch auch 2025 waren es auf den Inseln der Ägäis weiterhin viele Tausende. Allein auf Samos mehr als 5.000. Das Camp auf der Insel war daher monatelang stark überbelegt. Gleichzeitig verschärfte Griechenland 2025 seinen restriktiven Kurs in der Migrationspolitik, wodurch sich die ohnehin schon kritischen Aufnahmebedingungen weiter verschlechterten. Die Berichte über die Gewalt an den griechischen Grenzen und auf den Inseln der Ägäis stiegen in den letzten Jahren rasant an. Medizinische und humanitäre Hilfe steht den Menschen, die nach Griechenland kommen, nur begrenzt oder gar nicht zu Verfügung.

So helfen wir

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1991 Hilfe in Griechenland an. 

  • Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie weltweite medizinische Hilfe.

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    Wir fordern

    • Wir fordern die griechische Regierung, die Europäische Kommission und die EU-Mitgliedstaaten auf, Pushbacks und Gewalt an den Grenzen dauerhaft zu beenden, unabhängig zu untersuchen und Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen. Dafür braucht es eine wirksame und unabhängige Überwachung der Menschenrechtslage an den Land- und Seegrenzen, auf den Ägäis-Inseln und in den Aufnahmeeinrichtungen. 
    • Menschen in Seenot müssen schnell gerettet und an sichere Orte gebracht werden. Schutzsuchende müssen Zugang zu fairen Asylverfahren erhalten. 
    • Die Aufnahmebedingungen in Griechenland müssen menschenwürdig sein. Schutzsuchende brauchen sichere Unterkünfte, Zugang zu sauberem Wasser, Sanitärversorgung, ausreichender Nahrung, medizinischer Versorgung, psychosozialer Unterstützung und Schutz vor Gewalt. 

    Betroffene berichten von traumatisierenden Erfahrungen

    Einige Patient*innen berichteten unseren Teams, dass sie schon vor Erreichen Griechenlands mit physischer Gewalt konfrontiert wurden. Viele leiden an posttraumatischen Belastungsstörungen und brauchen dringend psychotherapeutische Hilfe. 

    Alika*
    “Als wir in griechische Gewässer einfuhren, kam ein kleines graues Boot. Ein schwarz gekleideter Mann mit verhülltem Gesicht sprang auf unser Boot. Alle schrien. Mit einem Stock schlug er auf einige Personen ein, riss unseren Motor ab, ließ ihn ins Wasser fallen und verschwand wieder. Wir blieben mitten auf dem Meer zurück.”
    Julie-Rose*
    “Wir mussten uns alle ausziehen, Frauen, Männer, Kinder. Sie suchten in den Windeln der Babys nach Geld. Wir waren mehr als zehn, mindestens 15 Frauen. Eine Frau durchsuchte uns, ohne die Handschuhe zu wechseln. Sogar bei den Kindern wechselte sie die Handschuhe nicht.”

    Die Europäische Union und insbesondere Deutschland mit seiner wichtigen Rolle innerhalb der EU dürfen diese Gewalt nicht hinnehmen. Dazu gehört auch, dass die Straflosigkeit für diejenigen, die Gewalt gegen Schutzsuchende ausüben, in Übereinstimmung mit europäischem und internationalem Recht beendet wird. 

     

    Zuletzt geändert: 27.05.2026 

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