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Das Risiko, eine Frau zu sein

Frauen haben Gesundheitsrisiken, die Männer nicht haben. In vielen Projekten bieten wir ihnen deshalb eine spezifische medizinische Versorgung an.

Frauen* haben andere gesundheitliche Risiken als Männer. Doch ihre spezifischen Bedürfnisse finden im Gesundheitssystem und in der Forschung nach wie vor keine ausreichende Beachtung. Viel zu oft sterben Frauen z.B. an fehlender Gesundheitsvorsorge in der Schwangerschaft und Komplikationen während der Geburt. Sie erhalten keine entsprechende Behandlung nach sexualisierter Gewalt oder müssen aufgrund restriktiver Gesetze, Stigmatisierung und Tabuisierung unsichere Schwangerschaftsabbrüche vornehmen. Wir setzen uns dafür ein, dass jede Frau und jedes Mädchen die medizinische Versorgung erhält, die sie für ein gesundes und selbstbestimmtes Leben benötigt.

* In unserem Artikel benutzen wir die Bezeichnung "Frau" synonym für Menschen mit weiblichen Geschlechtsorganen. Dies können sowohl binäre als auch nicht-binäre Personen sein.

Geburtshilfe

In mehr als 25 Ländern betreiben wir spezielle Programme zur Müttergesundheit, mit dem Ziel die Mütter- und Säuglingssterblichkeit zu senken.

Frauengesundheit in Konflikten

In Kriegs- und Konfliktgebieten bekommen Frauen und Mädchen häufig nicht die medizinische Behandlung, die sie brauchen. Wir leisten dringend benötigte Hilfe.

Blog: Sexualisierte Gewalt überleben

Krisen und Konflikte erhöhen das Risiko für sexualisierte Gewalt. Für den Heilungsprozess müssen die Überlebenden ins Zentrum gestellt und in ihrer Handlungsfähigkeit gestärkt werden.

Unsichere Schwangerschaftsabbrüche

Jedes Jahr werden mehr als 25 Millionen Schwangerschaften unsicher abgebrochen und mehr als 22.800 Frauen und Mädchen sterben an den Folgen.

Mehr über unseren Beitrag zur Verbesserung von Frauengesundheit in Krisengebieten erfahren Sie in der 11. Folge unseres Podcasts Notaufnahme. Die Gynäkologin Parnian Parvanta, die seit 2019 Mitglied des Vorstands der deutschen Sektion von Ärzte ohne Grenzen ist, berichtet von ihren Einsätzen und der großartigen Arbeit unserer nigerianischen Kollegin Bilkisu Aliyu.

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