Unsere Hilfe in Niger

Niger ist ein zentraler Knotenpunkt wichtiger Migrationsrouten in Afrika. Tausende durchqueren hier die Wüste, oft ohne Handy oder Geld. Wir unterstützen mit humanitärer Hilfe.

Aktuelle Informationen zu unserem Einsatz aufgrund der Covid-19-Pandemie finden Sie hier.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 436.100 ambulante Sprechstunden
  • 220.300 Malariabehandlungen
  • 67.600 stationäre Aufnahmen
  • 19.000 Kinder in stationären Ernährungsprogrammen
  • 28.000 Kinder in ambulanten Ernährungsprogrammen
  • 7.250 Entbindungen

2019 kam es in der südöstlichen Region Diffa zu zahlreichen Konflikten und Vertreibungen. Unsere Teams betreuten mobile Kliniken, bauten die Ernährungshilfe im Krankenhaus in Nguigmi aus und unterstützten das Bezirkskrankenhaus. Nach einem Angriff auf unser Büro im Juni stellten wir die Hilfe ein. In der Region Tillabéri boten wir basismedizinische Hilfe in Kliniken in Koutougou und Ayorou an und betreuten mobile Kliniken in den Vertriebenenlagern in Kongokiré und Igagalan.

Da Niger ein Transitland für Migrant*innen, Asylsuchende und abgeschobene Flüchtlinge ist, unterstützten wir sie mit humanitärer Hilfe.

Im Juli und August behandelten wir Tausende mangelernährte und an Malaria erkrankte Kinder in Madaoua, Madarounfa und Magaria. Die meisten wurden stationär versorgt.
Wir halfen nach Überflutungen in den Bezirken Kirkissoy, Agadez, Niamey, Bouza und in der Region Diffa. In den Regionen Niamey und Maradi unterstützten wir Masernimpfkampagnen und behandelten Kranke.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1985 Hilfe in Niger an.