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Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt - wir sind vor Ort.

Unsere Teams leisten medizinische Hilfe und reagieren auf die enormen humanitären Bedürfnisse.
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Meine Spende wird dort eingesetzt, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird.

Angriffe der USA und Israels, gefolgt von militärischen Reaktionen Irans und verbündeter bewaffneter Gruppen, haben die Gewalt im Nahen Osten eskalieren lassen. Trotz offizieller Waffenstillstände gehen die Luftangriffe in vielen Regionen weiter – und treffen oft dicht besiedelte Gebiete. Die Zahl der Opfer steigt, die Zahl der Vertriebenen ist weiterhin hoch.

Ärzte ohne Grenzen passt seine Programme entsprechend an und beobachtet aufmerksam die sich rasch verändernden humanitären Bedürfnisse. Wir verfügen in der gesamten Region über medizinische Hilfsgüter, die jederzeit eingesetzt werden können. Im Libanon und im Iran haben wir unsere Aktivitäten ausgeweitet. Die Krise in der Straße von Hormus macht humanitäre Hilfe jedoch schwieriger und teurer, mit Folgen über die Region hinaus.

Wir fordern, dass alle an dem Konflikt beteiligten Parteien Zivilist*innen, Krankenhäuser, Gesundheitseinrichtungen und andere wichtige Infrastrukturen schützen! Hilfsmaßnahmen für die betroffenen Bevölkerungen müssen dringend verstärkt werden.

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Unsere Hilfe im Libanon: Notfallaktivitäten

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Reste eines zerstörten Gebäudes
Ein Luftangriff der israelischen Armee traf das Dschabal-Amel-Krankenhaus in Sour.
© Kristen Poels/MSF

Im Libanon wurden im Zuge der Eskalation mehr als 1 Million Menschen vertrieben - oftmals ohne sicheren Ort, an den sie gehen können. Unsere Teams haben die Notfallaktivitäten im ganzen Land ausgeweitet. Gleichzeitig stellen wir sicher, dass die Arbeit in unseren bestehenden Projekten im Land weitergeht.

Trotz einer offiziellen Waffenruhe gehen die Vertreibungen und Angriffe auf dicht besiedelte Wohngegenden weiter. Auch medizinische Einrichtungen und Rettungskräfte werden immer wieder angegriffen. 

Für viele bedeuten die sogenannten Evakuierungsbefehle der israelischen Armee, dass sie das Trauma der Vertreibung erneut durchleben müssen 

So helfen wir aktuell: 

  • Medizinische Versorgung durch mobile Teams im ganzen Land sowie Telemedizin
  • Psychologische Erste Hilfe, u.a. durch eine Telefonhotline
  • Versorgung von Notunterkünften mit sauberem Wasser, Decken und Hygieneartikeln
  • Unterstützung von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, u.a. in der Notfallversorgung und durch Materialspenden

Teilweise mussten wir unsere Standorte aus Sicherheitsgründen an andere Orte verlegen oder Aktivitäten zeitweise einstellen. Auch wenn viele unserer Kolleg*innen persönlich betroffen sind oder ihre Heimat verlassen mussten, bleiben unsere Teams weiterhin voll engagiert und im Einsatz. 

Unsere Hilfe im Iran 

Das iranische Gesundheitssystem steht stark unter Druck. Vor der Eskalation am 28. Februar hatte Ärzte ohne Grenzen 3 Projekte im Iran. Im Rahmen dieser Projekte versorgen wir u.a. afghanische Geflüchtete medizinisch und psychologisch. Mittlerweile konnten wir unser Angebot ausweiten. 

Möchten Sie mit uns in Verbindung bleiben?

Nicht nur informiert, sondern nah am Geschehen:

  • Ca. 2x pro Monat aus dem Projekt direkt in Ihr Postfach
  • Exklusive Einblicke in unsere weltweite Arbeit
  • Authentische Berichte unserer Kolleg*innen vor Ort

Unsere Hilfe in den Palästinensischen Gebieten: immenser Bedarf

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2 Frauen Kochen inmitten einer behelfsmäßigen Unterkunft.
In den Palästinensischen Gebieten ist die humanitäre Lage immer noch katastrophal – eine vertriebene Mutter mit ihrer Tochter in Khan Junis
© Motasem Abu Aser/MSF

Unsere Teams kümmern sich in den Palästinensischen Gebieten weiterhin um die erheblichen medizinischen und psychologischen Bedürfnisse vor Ort. Im Gazastreifen arbeiten wir in etwa 20 Gesundheitseinrichtungen: 

  • Behandlungen nach Explosionsverletzungen
  • Versorgung mangelernährter Kinder
  • Versorgung bei chronischen Erkrankungen 

 

 

 

 

Helfen wird schwieriger und teurer 

Die Krise in der Straße von Hormus und die Einschränkungen des Luftraums wirken sich auch auf unsere weltweiten Lieferketten aus. So müssen wir beispielsweise Fracht umleiten, was sowohl Lieferzeiten als auch Kosten erhöht.  

Die Auswirkungen sind bereits über die Region hinaus spürbar. Wir verzeichnen z.B.:

  • Verzögerte Medikamentenlieferungen in Syrien  
  • Höhere Fracht- bzw. Treibstoffkosten im Jemen, in Somalia und in Afghanistan
  • Gestiegene Preise für wichtige Güter wie z.B. Moskitonetze 

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So können Sie helfen

Wir bieten Ihnen vielseitige Möglichkeiten, unsere humanitäre Arbeit zu unterstützen.

Zuletzt aktualisiert: 11.05.2026