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Maximilian Gertler - Arzt und Epidemiologe bei Ärzte ohne Grenzen

Über Maximilian Gertler

Seit fast 20 Jahren ist Maximilian Gertler als Arzt und Epidemiologe für Ärzte ohne Grenzen im Einsatz. Seine Rolle als Epidemiologe erklärt er meist so: 

“Als Epidemiologe ist meine Patientin eine ganze Bevölkerung. Ich stelle einfache Fragen für komplexe Analysen, damit wir die richtigen Hilfsmaßnahmen zur richtigen Zeit an den richtigen Ort bringen:  

  • Wo wohnen die Erkrankten?  
  • Wer erkrankt? Weshalb?  
  • Wie schnell breitet sich die Krankheit aus? 
  • Wie verhindern wir weitere Fälle?  

Koordinierte Maßnahmen sind entscheidend, um eine Epidemie einzudämmen.” 

Zuletzt war Maximilian Gertler 2025 aufgrund eines Cholera-Ausbruchs in der D.R. Kongo im Einsatz, und während des großen Ebola-Ausbruchs in Westafrika von 2014 bis 2016 unterstütze er die Bekämpfung von Ebola in Guinea. Mittlerweile unterstützt Maximilian Gertler als Aufsichtsratsmitglied die Arbeit unseres Vereins.

Maximilian Gertler zum aktuellen Ebola-Ausbruch in der D.R. Kongo

Ärzte ohne Grenzen mobilisiert Teams aus der ganzen Welt. Gleichzeitig müssen jetzt auch große staatliche Partner nachziehen, um die logistische Mammutaufgabe in dieser gefährlichen Region zu stemmen. Es braucht tonnenweise Schutzausrüstung und Geräte, um Isolierstationen aufzubauen. Eine solche Intervention ist hochkomplex. Ohne Ebola ist die Lage dort bereits gefährlich: Armut, Gewalt und schlechter Zugang zu Gesundheitseinrichtungen sind ein Nährboden, auf dem Epidemien gedeihen. Aus früheren Ebola-Ausbrüchen wissen wir jedoch: Diese Epidemien lassen sich effektiv eindämmen, wenn wir schnell und entschlossen handeln.

Wie wir bei Epidemien helfen

Ärzte ohne Grenzen verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Bekämpfung von Epidemien. Wir reagieren schnell und gezielt – auch in Krisen- und Konfliktgebieten – und unterstützen Gesundheitssysteme durch Behandlung, Prävention, Impfkampagnen und Aufklärung. Unser Fokus liegt dabei auf Menschen, die besonders gefährdet sind und nur eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung haben. 

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