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Filme

Dokumentarfilme mit und über Ärzte ohne Grenzen

Unsere beiden Dokumentarfilme nehmen die Zuschauer*innen mit in unsere Projekte und stellen zwei Krankheiten vor, die uns vor besondere Herausforderungen stellen. Die Filmveranstaltungen finden regelmäßig als Online-Screening oder als Live-Event deutschlandweit in Kinos statt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum direkten Austausch mit unseren Mitarbeitenden.

Freier Eintritt

Unsere Filmveranstaltungen sind kostenlos und eine Anmeldung ist nur bei den Online-Screenings notwendig.

Aktueller Hinweis

Aufgrund der Covid-19-Pandemie zeigen wir unsere Filme zurzeit ausschließlich online. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Verfügbarkeit

Unsere Filme sind nicht über den Handel erhältlich und können auch nicht zur privaten Nutzung verliehen werden.

Affliction – Im Einsatz gegen Ebola

Es ist, als ob wir versuchen, einen Waldbrand mit Sprühflaschen zu löschen.

Ella Watson Stryker, Gesundheitsberaterin, zum Ebola-Ausbruch in Westafrika 

Die Ebola-Epidemie in Westafrika (2014-2016) war der bisher größte Ausbruch der hochansteckenden Krankheit. Mehr als 11.300 Menschen starben. Am stärksten betroffen waren die Länder Guinea, Sierra Leone und Liberia, die der Krankheit teils hilflos ausgeliefert waren, da es weder belastbare Gesundheitssysteme noch wirksame Medikamente oder Impfstoffe gab. Der Film erzählt beeindruckende Geschichten und beleuchtet Schicksale von Betroffenen und ihren Familien. Mitarbeitende kommen zu Wort und beschreiben ihre Hilflosigkeit bei der Versorgung der Erkrankten. Auch das Versagen der internationalen Gemeinschaft bei der Reaktion auf diese Epidemie wird thematisiert.

Regie: Peter Casaer

Dauer: 66 Minuten

Sprache: OV mit dt. Untertiteln

©MSF 2015

Verheerend vernachlässigt

An Ebola sterben zwischen 25 und 90 Prozent der Erkrankten. Doch in die Entwicklung eines Impfstoffes wurde bis 2014 nicht investiert, da ärmere Länder für Pharmaunternehmen kein lukrativer Markt sind - mit verheerenden Folgen.

Immer wieder Ebola

In der Demokratischen Republik Kongo kommt es in regelmäßigen Abständen zu neuen Ebola-Ausbrüchen. Herausfordernd in der Epidemie-Bekämpfung ist dabei auch die oft schwere Erreichbarkeit der betroffenen Gebiete.

Noma – Restoring Dignity

Ich habe Angst, dass mir die Krankheit die Chance nimmt, so viele Dinge zu tun […] ich bin unglücklich und kann mich nicht frei mit anderen Menschen unterhalten.

Amina, Patientin im Noma-Krankenhaus in Sokoto

Von Noma haben die meisten Menschen noch nie gehört. Die Infektionskrankheit führt zu schweren Knochen- und Gewebeschäden im Gesicht. Überlebende sind für immer gezeichnet. Der Dokumentarfilm “Noma – Restoring Dignity” begleitet Patient*innen im Nordwesten Nigerias, bei ihrem Aufenthalt im Noma-Krankenhaus in Sokoto. Sie erzählen von ihrem Leben mit den Folgen der Krankheit und von der sozialen Isolation, in der sie sich gefangen fühlen. Der Film zeigt auch, wie rekonstruktive Gesichtsoperationen den Menschen wieder Hoffnung auf ein Leben in Würde schenken.

Regie: Claire Jeantet & Fabrice Caterini

Dauer: 52 Minuten

Sprache: OV mit dt. Untertiteln

©Inediz 2018

Hinweis: Bitte beachten Sie, die gezeigten Bilder können für Kinder und sensible Menschen verstörend wirken. 

Was ist Noma?

Die weitgehend unbekannte Erkrankung zählt zu den vernachlässigten Krankheiten. Sie tritt vor allem in entlegenen Gebieten der afrikanischen Sahel-Zone auf. Jährlich erkranken Zehntausende Kinder.

Krankheit der Armen

90% der Betroffenen sterben an ihrer Noma-Erkrankung. Dabei ist sie, wenn rechtzeitig erkannt, leicht zu behandeln. Im Nordosten Nigerias versorgen wir Überlebende und leisten Präventionsarbeit.

Sie haben Fragen oder Anregungen? Kontaktieren Sie mich gern!

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Stefanie Seib
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