Philippinen

Ärzte ohne Grenzen leistet Hilfe für Flutopfer - Menschen bereiten sich auf den nächsten Sturm vor

Der Tropensturm Ketsana vom vergangenen Samstag hat in und um die Hauptstadt Manila heftige Überschwemmungen verursacht. 140.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, von ihnen sind 70.000 Menschen in Evakuierungszentren untergekommen. Im Osten Manilas und in der Provinz Rizal südöstlich der Hauptstadt sind noch immer viele Regionen unter Wasser.

Die Nothilfeteams von Ärzte ohne Grenzen haben mit dem Hubschrauber die Lage erkundet und leisten medizinische und nichtmedizinische Hilfe für die Flutopfer in den Evakuierungszentren. Ärzte ohne Grenzen konzentriert sich auf die am meisten von den Fluten betroffenen Regionen, die Slums und ärmsten Gegenden der Stadt.

Nun hat es auf den Philippinen begonnen, erneut zu regnen. Ein weiterer Sturm wird für dieses Wochenende vorausgesagt. Die betroffenen Gemeinden bereiten sich auf weitere mögliche Fluten vor. Oifa Bouriachi, Nothilfekoordinator von Ärzte ohne Grenzen in Manila erklärt, dass die Menschen, die in Küsten- oder Flussnähe wohnen, bereits evakuiert wurden.