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Der Bewerbungsprozess

Wie bewerbe ich mich? Und wie geht es dann weiter? Die wichtigsten Schritte auf dem Weg ins Projekt finden Sie hier.

1. Sich informieren  

Bitte informieren Sie sich vor einer Bewerbung ausführlich über die Voraussetzungen für eine Projektmitarbeit. Dazu finden Sie hier auf unserer Website viele Informationen, beispielsweise zu den Berufsgruppen, die wir suchen, zu den Einsätzen und möglichen Sicherheitsrisiken. Bitte nehmen Sie auch an einem unserer Online-Webinare zur Mitarbeit teil oder besuchen Sie einen Infoabend. Und vor allem: Prüfen Sie Ihre Motivation


2. Bewerben 

Alle erforderlichen Bewerbungsunterlagen und der Link zum Bewerben stehen auf der Seite Ihres Berufsprofils. Dieses finden Sie hier, wenn Sie in einem medizinischen Bereich arbeiten, und hier, wenn Sie keine Mediziner*in sind. Falls Sie sich nicht sicher sind, für welche Berufsgruppe Sie sich bewerben sollen, können Sie sich auch hier initiativ bewerben. Mehr dazu erfahren Sie in unseren FAQsWichtig ist, dass Sie sich vor einer Bewerbung umfassend informiert haben und die Voraussetzungen für eine Mitarbeit erfüllen. Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung vier bis sechs Monate, bevor Sie für den Einsatz verfügbar sind, ein. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.


3. Unser Feedback zu Ihrer Bewerbung 

Die Referent*innen der Personalabteilung entscheiden auf Grundlage Ihrer schriftlichen Unterlagen und unter Berücksichtigung des aktuellen Bedarfs in den Projekten. In der Regel vereinbaren wir nach Eingang der Bewerbung einen Termin für ein Vorab-Telefonat, um Fragen und Erwartungen auf beiden Seiten zu klären. 


4. Bewerbungsgespräch  

Das Bewerbungsgespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen. Wir sprechen ausführlich über Ihre fachliche und persönliche Qualifikation, Ihre Motivation und Ihre Erwartungen beziehungsweise Vorstellungen zur Projektarbeit. Für manche Berufsgruppen gibt es fachliche Tests. Fällt dieses Gespräch für beide Seiten positiv aus, holen wir die von Ihnen im Bewerbungsbogen angegebenen Referenzen ein. 


5. Aufnahme in den Pool  

Sobald das Gesamtergebnis Ihrer Bewerbung positiv ist, nehmen wir Sie offiziell in den Pool unserer potenziellen Mitarbeiter*innen auf. Dann beginnt für unsere Careermanager*innen die Suche nach einem geeigneten Projekt für Sie. Dies kann unterschiedlich lange dauern, besonders vor dem ersten Projekteinsatz empfehlen wir, Geduld mitzubringen. Sobald wir eine passende Stelle gefunden haben, schlagen wir Ihnen diese vor. Sie entscheiden dann, ob Sie diese annehmen möchten oder nicht.    


6. Vorbereitung 

Sobald Sie zugesagt haben, erstellen wir Ihnen einen Arbeitsvertrag für das Projekt und organisieren alles für Ihre Ausreise, wie zum Beispiel Flüge, Visa und medizinische Voruntersuchungen. Außerdem erhalten Sie umfangreiche projektbezogene Briefings, Informationen über das Einsatzland, die Sicherheitslage dort sowie detaillierte Arbeitsrichtlinien. Zudem vermitteln wir Ihnen Kontakte zu erfahrenen Projekt-Mitarbeitenden, mit denen Sie sich austauschen können, und organisieren einen einwöchigen Vorbereitungskurs. 


7. Abflug 

Und dann geht es zum Flughafen und ab ins Projekt. Wie der Alltag dort aussehen kann, erfahren Sie hier. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Arbeit vor Ort!

Kontakt

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Anne Ebner
Anne Ebner
- Team Rekrutierung Ausland
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Pasquale Finaldi
Pasquale Finaldi
- Team Rekrutierung Ausland
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Ein Chirurg sitzt in einem OP-Saal

"Jeder Tag war eine extreme Herausforderung. Wir nahmen unglaublich viele Patient*innen auf, teilweise Hunderte am Tag. Die Kämpfe hörten nicht auf, die Gewalt war erschreckend. Ich und ein australischer Kollege, ein Gefäßchirurg, arbeiteten 14 bis 18 Stunden am Tag in zwei Operationssälen."

Mateusz Mackos, Chirurg
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Eine blonde Frau spricht in ein Mikrophon

“Es ist eine Riesenherausforderung, eine persönliche Herausforderung – fast ein Abenteuer. Man muss sich trauen, aber wenn man in den Einsatz fährt, sieht man ein ganz anderes Leben als die komfortable Welt bei uns.“

Maria Wagner, OP-Pflegerin
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Eine Frau mit Rettungsweste

"Während meines Einsatzes kam es auch zu einem Cholera-Ausbruch, und es gab den Verdacht eines viralen hämorrhagischen Fiebers. Die Tage in der Folge hatte ich vor allem mit Untersuchungen und Befragungen von Verdachtsfällen zu tun. Ich kümmerte mich um die Charakterisierung möglicher Übertragungsketten, die Suche nach Personen, die mit den Verdachtsfällen in Berührung gekommen waren, um die Überwachung der Datenerhebung und die Analyse der Fälle. Wichtige Fragen sind dann: Woher stammen die Verdachtsfälle? Wann sind die Patienten erkrankt?"

Ania Łuczynska, Epidemiologin

"Ein Einsatz mit Ärzte ohne Grenzen ist aus meiner Sicht der dankbarste und erfüllendste Job, den es gibt. Auch wenn es die härteste Arbeit war, die ich je gemacht habe. Sehr wenig im „normalen Leben“ ist mit dieser Erfahrung vergleichbar."

Helen O' Neill, Krankenschwester/Landeskoordinatorin