Direkt zum Inhalt
Zurück
Menü

Seenotrettung auf dem Mittelmeer

Spendenbetrag
Meine Spende wird dort eingesetzt, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird.
Spendenbetrag
Meine Spende wird dort eingesetzt, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird.
Spendenbetrag
Meine Spende wird dort eingesetzt, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird.

Seit 2015 sind wir auf Rettungsschiffen im zentralen Mittelmeer im Einsatz

Das zentrale Mittelmeer ist eine der tödlichsten Fluchtrouten der Welt. Menschen in Seenot zu retten, ist eine humanitäre und rechtliche Pflicht. Doch europäische Staaten kommen dieser Verantwortung nicht ausreichend nach und setzen stattdessen auf Abschottung. 

Ärzte ohne Grenzen ist deshalb mit der „Oyvon“, einem ehemaligen norwegischen Ambulanzschiff, aktuell im Einsatz. Wir versorgen Gerettete, die oft unterkühlt und verletzt sind. Viele von ihnen berichten von willkürlicher Gewalt wie Inhaftierung, Folter, sexualisierter Gewalt und anderen Misshandlungen. Seit 2015 haben wir mit unseren Schiffen allein oder in Kooperation mit anderen Nichtregierungsorganisationen im zentralen Mittelmeer mehr als 94.000 Menschen gerettet. 

So helfen wir Menschen auf dem Mittelmeer

Yusuf*, 17 Jahre

Meine Botschaft an Menschen in Europa: Wenn ihr die Möglichkeit habt, Menschen auf See zu retten, tut es. Denn in Libyen hat man keine Wahl. Man wird gezwungen, auf’s Meer zu gehen."
 

Wir fordern

  • keine deutsche Unterstützung für Abfangmaßnahmen und Rückführungen nach Libyen.
  • dass die Bundesregierung für einen staatlichen Seenotrettungsmechanismus auf EU-Ebene eintritt.
  • dass die Bundesregierung sich dafür einsetzt, humanitäre Seenotrettung rechtlich abzusichern.
  • die konsequente Aufklärung von Angriffen auf zivile Rettungsschiffe.

Jetzt unseren Live-Podcast zur Seenotrettung hören

Camil El-Khoury war 2025 als interkultureller Vermittler an Board der Oyvon, unseres Rettungsschiffs auf dem Mittelmeer. In unserem Podcast "Notaufnahme" erzählt er wichtig Sprache, Respekt und Zuhören bei einer Rettung sind. 

* Namen zum Schutz der Identität geändert