Farhat Mantoo
Meine Laufbahn bei Ärzte ohne Grenzen begann 2003 als Mitarbeiterin im Einsatz. Seitdem hatte ich verschiedene Aufgabenbereiche und war in vielen Projekten tätig. Ich habe dabei gelernt, wie vielfältig die Prinzipien von Ärzte ohne Grenzen umgesetzt werden. Das hat mein Verständnis von Solidarität, Würde und humanitärer Hilfe geprägt. Ich habe mich intensiv mit den Problemen benachteiligter oder von Konflikten betroffenen Bevölkerungsgruppen beim Zugang zur Gesundheitsversorgung befasst.
Ich war Geschäftsführerin Ärzte ohne Grenzen in Südasien und gehörte zum Operativen Einsatzzentrums Amsterdam an. Mich fasziniert und inspiriert, wie Ärzte ohne Grenzen Menschen in Krisenzeiten mit Menschlichkeit, Mut unabhängig zur Seite steht. Dass wir an die Öffentlichkeit gehen, um Gleichgültigkeit zu bekämpfen – dass wir dort handeln, wo andere es nicht können oder wollen, bewegt mich tief. Wir haben eine starke Gemeinschaftskultur und hinterfragen unser Tun.
Wir hören nicht auf, darüber nachzudenken, wie wir in dieser sich verändernden Welt prinzipientreu und eng mit unseren Patient*innen verbunden bleiben können. In diesem Sinne möchte ich meine vielfältigen Erfahrungen vor allem bei den Themen Vielfalt und Inklusion sowie Mitbestimmung einbringen. Das liegt mir sehr am Herzen.