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Gemeinsam für gesunde Kinder und starke Mütter

Lassen Sie uns gemeinsam Kindern und ihren Müttern in Massakory im Westen des Tschad beistehen.

Wir laden Sie als Stiftung, Unternehmen und Großspender*in ein: Helfen Sie mit einer projektgebundenen Förderung und verbessern Sie so die Situation für Kleinkinder, Schwangere und stillende Frauen im Tschad. Melden Sie sich gerne persönlich bei uns!

Mangelernährung gemeinsam, interdisziplinär und nachhaltig bekämpfen

Hunderttausende Kinder im Westen des Tschads sind mangelernährt. Im zweiten Jahr in Folge rief der Staat den Notstand aus. In Massakory und Umland leistet Ärzte ohne Grenzen überlebenswichtige Hilfe. Gemeinsam mit uns können Sie Kindern und ihren Müttern in dieser unterversorgten Region beistehen. 

  • 19 Mio. Gesamtbevölkerung
  • 8 Mio. Menschen unterhalb der Armutsgrenze
  • 3,4 Mio. von Ernährungsunsicherheit Betroffene
  • 1,9 Mio. Mangelernährte Kinder unter 5 Jahren
Mitarbeitender untersucht ein Kleinkind, das von einer Frau im Arm gehalten wird.
Mariam Abdoulkarim mit ihrem Sohn in Massakory, Tschad

Die Ernten waren schlecht aufgrund der Dürren. Wir haben nichts zu essen. Deshalb ist mein Sohn krank geworden und schon das zweite Mal hier zur Behandlung gegen Mangelernährung.

Deshalb brauchen wir Sie 

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Sofia Soula vor einem Bus.
Sofia Soula, Projektkoordinatorin

Die Region um die Stadt Massakory ist geprägt von Armut. Die Menschen leiden unter den Folgen der Klimakrise: Hitze und Dürre – gefolgt von Überschwemmungen – verringern die Ernteerträge drastisch und führen zu deutlich steigenden Lebensmittelpreisen. Es fehlt an sauberem Wasser und Mangelernährung ist weit verbreitet. Die Kinder- und Müttersterblichkeit sind alarmierend hoch, da es viel zu wenig Gesundheitsversorgung gibt. Ihre Spende kann hier ansetzen und gemeinsam mit Ärzte ohne Grenzen wichtige Hilfe leisten.

Medizinische Hilfe allein reicht nicht aus, um die Ernährungskrise im Tschad in den Griff zu bekommen. Wir müssen Mangelernährung zusammen mit anderen Akteuren auch langfristig bekämpfen - durch die Entwicklung einer widerstandsfähigen Landwirtschaft, den Zugang zu Wasser, einkommensschaffende Maßnahmen und Angebote zur Familienplanung.

Sofia Soula, Projektkoordinatorin des Massakory-Projekts 

Hintergründe der Gesundheits- und Ernährungskrise

Das kann ihre Förderung bewirken

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Frau sitzt mit Kind auf dem Arm in Plastikstuhl
Khaltouma Adam brachte ihr unterernährtes Baby in unser ambulantes Ernährungszentrum in N'doukoury, 18 Kilometer entfernt von Masskory.
© Johnny Vianney Bissakonou/MSF

Mangelernährung behandeln

Ihre Unterstützung sorgt zum Beispiel für Personal, Medikamente und therapeutische Spezialnahrung. Ärzte ohne Grenzen unterstützt die stationäre Versorgung schwer mangelernährter Kinder im Provinzkrankenhaus in Massakory. Zudem betreiben die Teams fünf ambulante Ernährungszentren in der Region sowie 13 dezentrale Standorte, an denen angelernte Gesundheitshelfer*innen aus den Gemeinden erste medizinische Hilfe leisten. 

Bevölkerung einbinden

Viele Dörfer in der Region sind weit abgelegen. Wird ein Kind krank, dauert der Weg in die Klinik viele Stunden oder gar Tage. Deshalb bilden wir Gesundheitshelfer*innen aus, die in den Dörfern leben und erste Anlaufstelle sind. Sie erhalten von uns zum Beispiel Malaria-Tests und -Medikamente sowie die nötigen Mittel, um Mangelernährung ambulant zu behandeln. Sie informieren die Menschen über Gesundheitsthemen und erfassen Gesundheitsdaten, sodass wir frühzeitig Krankheitsausbrüche erkennen und Maßnahmen ergreifen können.

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Frau steht in einem Raum mit Krankenhausbetten und hat Spielzeug in ihren Händen
Pflegehelferin Koutou Ndjekoundawa verteilt Geschenke an die Kinder im Ernährungszentrum in Massakory.
© Giuseppe La Rosa/MSF

Mütter schützen

Um die Müttersterblichkeit zu senken, statten wir regionale Gesundheitszentren mit Materialien für die Geburtshilfe aus. Daneben bieten wir Weiterbildungen zur vor- und nachgeburtlichen Versorgung an. In den Dörfern schulen wir traditionelle Geburtshelfer*innen darin, Komplikationen zu erkennen, damit Schwangere früher an medizinische Einrichtungen überwiesen werden können. Wir bieten außerdem Beratungen zur Familienplanung an und kümmern uns um Frauen, die sexualisierte Gewalt erfahren haben. 

Impfungen ermöglichen

Zudem wollen wir gemeinsam mit Ihnen die niedrige Impfrate in der Region verbessern. Denn oft führen Krankheiten wie Masern und die angespannte Ernährungslage bei Kindern zu einer Abwärtsspirale aus schwachem Immunsystem, Krankheit und Appetitlosigkeit, die ohne medizinische Hilfe tödlich endet. Wir nutzen dabei unsere Präsenz in den dezentralen Gesundheitsposten sowie im Provinzkrankenhaus und bieten dort Impfungen an. 

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Vier Frauen stehen um eine Wasserquelle.
Sauberes Wasser bedeutet Gesundheit: Ärzte ohne Grenzen kümmert sich in und um Massakory um Wasserquellen.
© Giuseppe La Rosa/MSF

Wasserquellen schaffen

Von unsauberem Wasser übertragene Krankheiten bedingen Mangelernährung. Deshalb wollen wir gemeinsam mit Ihnen für sauberes Wasser sorgen und somit auch präventiv helfen. Unsere Teams reparierten im Jahr 2025 elf defekte Wassertürme und 33 Handpumpen in der Region. 2026 werden wir die Wassersituation weiter analysieren und die Dorfbewohner*innen ausbilden, damit sie Instandhaltungen selbst durchführen können. Zudem setzen wir uns dafür ein, dass weitere Akteure in der Region aktiv werden, um die Wasser- und Sanitärsituation zu verbessern. 

Projektdetails

  • Wie es weitergeht 

    Im gesamten Tschad liegt der Anteil akut mangelernährter Kinder bei knapp elf Prozent. Rund zwei Prozent sind so schwer mangelernährt, dass sie in Lebensgefahr schweben. Die Provinz Hadjer-Lamis verzeichnet landesweit mit die höchsten Zahlen. Während es früher noch zu besonders heftigen Anstiegen zwischen zwei Ernten kam, liegen die Raten mittlerweile ganzjährig auf hohem Niveau. 

    Wir beobachten diese alarmierende Entwicklung genau und setzen uns für die Bedürfnisse der Menschen lautstark ein. Zum Beispiel sehen wir, dass UN-Organisationen infolge der internationalen Kürzungen von Hilfsgeldern weniger therapeutische Fertignahrung zur Verfügung stellen. Dies prangern wir an und fordern ein Umdenken.  

    Zugleich bauen wir unsere dezentrale Arbeit in den Dörfern aus und binden bei der Planung neuer Standorte und Ansätze die Bevölkerung ein. Wir werden uns noch stärker mit traditionellen Heiler*innen und Geburtshelfer*innen vernetzen, sie weiterbilden und ihnen Material zur Verfügung stellen, um mehr Menschen in den Dörfern eine möglichst nachhaltige, medizinische Versorgung anzubieten – dort, wo sie sonst nicht erreichbar ist. Daneben bereiten wir eine gemeinsame Verwaltung der stationären Arbeit im Provinzkrankenhaus mit dem tschadischen Gesundheitsministerium vor, trainieren dafür das Personal und schaffen die nötigen Kapazitäten. 

    Unsere für 2026 geplante Hilfe in Zahlen

    • 8.400 mangelernährte Kinder behandeln
    • 15.600 Kinder impfen
    • 16.800 Konsultationen durch Gesundheitsberater*innen in den Gemeinden
    • 1.200 Geburten begleiten, 9.000 vorgeburtliche Konsultationen
    • 12 internationale und 136 tschadische Mitarbeitende
    • 4 Millionen Euro Budget

    Projektbeschreibung herunterladen

    Alles Wesentliche rund um dieses Spendenprojekt haben wir für Sie in einem Infoblatt zusammengefasst.

    Die Lage im Westen des Tschads braucht Menschen, die hinschauen und handeln. Wenn Sie weitere Details zu unserer Hilfe vor Ort haben möchten, melden Sie sich gerne bei uns. Herzlichen Dank für Ihr Interesse.

    Ihre Ansprechpartner*innen

    Als Stiftung fördern: Wir sind für Sie da!

    Allgemeiner Stiftungskontakt

    - Stiftungspartnerschaften

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    Mario Puhl Bode

    Mario Puhl-Bode

    - Firmenspenden und -kooperationen

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    Sophie Schieler, Referentin für private Großspenden

    Sophie Schieler

    - Private Großspenden

    Hinweis: Aufgrund unserer Werte und Prinzipien nehmen wir aus einigen Branchen keine Spenden an. Dazu zählen unter anderem die Waffen- und Rüstungsindustrie, Rohstoffförderung (Erdgas, Erdöl, Gold, Diamanten), Tabakindustrie sowie pharmazeutische Forschung. Dies gilt auch für Stiftungen und Vereine, die den oben genannten Branchen nahestehen oder zuzuordnen sind.